Weltpremiere der neuen Meriva-Generation in Bologna
Bologna/Rüsselsheim. Weltpremiere auf der 30. Bologna Motor Show: GM
Europa-Präsident Carl-Peter Forster präsentiert die neue Generation des Erfolgsmodells Opel Meriva, das seit seiner Einführung im Mai 2003 bereits über eine halbe Million Käufer gefunden hat.
Optisch charakterisieren den neuen Jahrgang des multivariablen, kompakten Mini-Vans markante Designelemente an Bug und Heck, die jetzt - wie der Grill mit breiter Querspange in Chrom - noch deutlicher die aktuelle dynamische Opel-Formensprache sprechen. Mit einem neuen 1.3 CDTI Hightech-Einstiegsdiesel (75 PS) sowie einem 1.6-Liter-Triebwerk (105 PS) mit der Benzin sparenden TWINPORT-Technologie erhält das Meriva-Programm weitere hoch effiziente Antriebsalternativen.
Als erstes Fahrzeug seiner Klasse ist der Meriva mit einem adaptiven Kurven- und Abbiegelicht erhältlich. Ebenfalls neu und auch ab Februar 2006 verfügbar: Die sportliche Topversion Meriva OPC mit einem neu entwickelten, 180 PS starken 1,6-Liter-Turbomotor. Zusätzlich zur neuen Meriva-Generation und den OPC-Modellen locken viele weitere Neuheiten von A wie Antara GTC bis Z wie Zafira CNG die Besucher an den Opel-Stand.
Opel-Technik soll 2006 in USA an den Start gehen
Stuttgart - Der kriselnde Autokonzern General Motors will nach einem Bericht des Magazins «auto motor und sport» schon im kommenden Jahr US-Ableger der Opel-Modelle Astra, Signum und Vectra auf den nordamerikanischen Markt bringen. Wie das Magazin am Montag vorab berichtete, sollen die neuen Modelle in den USA montiert und unter dem Markennamen Saturn verkauft werden. Die Basisbaupläne stammten aus der Opel-Zentrale in Rüsselsheim.
Nach dem Bericht des Magazins will GM mit dieser Strategie vor allem im Bereich kompakter Fahrzeuge zur Konkurrenz aufschließen. Der Autohersteller Opel wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Seit längerem bekannt ist, dass GM ein neues Mittelklassefahrzeug entwickelt, dessen Technik von unterschiedlichen Marken als weltweit einheitlicher Rahmen genutzt werden kann. Diese neue Mittelklasse soll allerdings erst ab 2008 produziert werden.
Opel-Betriebsratschef Klaus Franz hatte erst am Wochenende gefordert, moderne Opel-Modelle unter dem Logo der Schwestermarke Saturn in den USA zu verkaufen. «Die GM-Führung hat vor allem die Produktpalette nicht gut genug an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet», sagte Franz der «Automobilwoche». (AP)
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35 Jahre Opel Manta A und Ascona A
Opel entwickelt zwei neue Nischenfahrzeuge zu Erfolgsmodellen
Rüsselsheim. Schon vor 35 Jahren begann Opel seine Modellpalette weiter aufzufächern. Dieses Erfolgsrezept, aus anfänglichen Nischenprodukten erfolgreiche Volumenmodelle zu entwickeln, nutzt Opel bis heute mit Modellen wie Zafira oder Meriva. Bereits in der ersten Hälfte der siebziger Jahre zeigten Manta A und Ascona A, dass diese Strategie aufgeht: Sie wurden zusammen fast 1,2 Millionen Mal verkauft. Beide haben die gleiche Basis, der Manta als dynamisches Sportcoupé, der Ascona als komfortables Familienauto mit kompakten Außenmaßen.
Manta - Fisch sucht Fahrer
Es ist „Der Tag, an dem der Manta kommt". Die Nähe zum Wasser ist gut gewählt: Das sportliche Coupé, dessen Flügelrochen-Emblem nach Fotos des Meeresforschers Jacques Costeau entworfen wurde, wird am 25. September 1970 im Hotel Maritim, Timmendorfer Strand präsentiert. „Das Auto, das wir Ihnen heute vorstellen, stempelt kein anderes Modell zum alten Eisen, sondern gesellt sich zu unserem bisherigen Programm als wirkungsvolle Ergänzung und zur Deckung eines neu entstandenen Bedarfs", heißt es im Pressetext. „Das Pendel schlug mal ein bißchen mehr hin zum herkömmlichen Coupé, ein andermal ein bißchen zur Limousine. Wir glauben, daß es sich jetzt beim Manta in den richtigen Relationen eingependelt hat." Vorbild sind die populären „Pony Cars" aus den USA: Ebenso formschöne wie familientaugliche Coupés auf Basis der Großserie. Der Manta baut mit einer völlig eigenständigen Karosserieform auf dem neuen Ascona auf, auch wenn dieser erst einen Monat später, im Oktober 1970, präsentiert wird.
Damit entspricht er den Erfordernissen des Marktes. Ende der 60er Jahre finden immer mehr junge und jung gebliebene Autokäufer Gefallen an attraktiven Coupés. Individualismus ist gefragt, die formal eigenständige Linie des Manta kommt diesem Wunsch entgegen. Schon im ersten Verkaufsjahr 1970 setzt Opel von dem in Bochum und Antwerpen gefertigten Fahrzeug 55.393 Einheiten ab.
Bodengruppe und das für eine dynamische Gangart modifizierte Fahrwerk teilt sich der Manta mit dem Ascona, Modellpflegemaßnahmen und technische Neuerungen kommen beiden Fahrzeugen zugute. Basis ist wie beim Ascona der 1,6-Liter-Motor mit 68 PS. Darüber hinaus werden für das sportliche Manta „SR"-Modell ein 1,6-Liter-S-Motor mit80 PS und der aus dem Rekord stammende 1,9-Liter-S-Motor mit 90 PS angeboten.
Vielfalt – ein Auto für Alle
Den günstigsten Einstieg in die Manta-Baureihe markiert ab 1972 die 1,2-Liter-Version mit 60 PS, im November des gleichen Jahres ergänzt mit dem Manta „Berlinetta" eine besonders reichhaltig ausgestattete Variante das Modell-Programm. Heizbare Heckscheibe, Halogen-Scheinwerfer, elektrische Scheibenwaschanlage, Vinyldach und Metallic-Lackierung gehören beim Berlinetta zum Serienumfang. Zahlreiche Sondermodelle halten in den fünf Jahren Bauzeit das Interesse am Manta wach: „Holiday", „Plus", „Swinger" und „Sommer-Bazar" kombinieren gehobene Ausstattungsmerkmale mit einem günstigen Preis.
Das Topmodell der Baureihe, der Manta GT/E, feiert im Herbst 1973 seine Premiere auf der IAA in Frankfurt. Sein Vierzylinder 1,9-Liter-Einspritzmotor mit Bosch LE-Jetronic leistet 105 PS. Damit ausgerüstet, verfügt der GT/E über ein Leistungsplus von 15 PS im Vergleich zum 1,9-Liter-S-Motor bei gleichzeitig um ein bis zwei Liter gesunkenem Benzindurst. Im Stil der Zeit verzichtet der Manta GT/E auf jeden Chromschmuck und spricht besonders sportlich ambitionierte Fahrer an.
Im Frühjahr 1975 erscheint das letzte Sondermodell: Der „Black Magic" ist ganz in Schwarz lackiert und trägt rot-orange-farbene Zierstreifen auf den Flanken. Bis zur Ablösung durch den Manta B werden 498.553 Einheiten des Coupés gebaut.
Die neue Mittelklasse
Der Ascona A, das - laut der damaligen Pressemappe - „Auto der technischen Vernunft", positioniert sich zwischen Kadett und Rekord. Bisher spielte die luxuriöse „Olympia"-Variante des Kadett B diese Rolle, nun kommt mit dem Ascona ein neu konstruiertes Mittelklasse-Fahrzeug auf den Markt, das einen größer werdenden Kundenkreis bedient. Der Ascona verfügt über die Motoren des Manta. Die Caravan-Version „Voyage" ist der erste Lifestyle-Kombi eines deutschen Herstellers und seiner Zeit weit voraus. Im Vergleich zur Limousine bleibt der „Voyage" ein Nischenprodukt. Dafür legt die Ascona-Limousine den Grundstein zum Erfolg der heutigen Vectra-Baureihe.
Der bis Juli 1975 exakt 691.438 mal gebaute Ascona A nutzt viele bewährte Komponenten von Kadett und Rekord. Die Vorderachse besitzt einzeln aufgehängte Räder mit Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfern, die starre Hinterachse wird von zwei Längslenkern sowie einem Panhardstab geführt. Angeboten wird der Ascona als zwei- und viertürige Limousine in Normal- und Luxus-Ausführung. Der Motor mit 1584 ccm ist vom 1,7-Liter-Vierzylinderaggregat des Rekord abgeleitet. Als Triebwerk steht zuerst nur ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 68 PS und eine höher verdichtete S-Variante mit 80 PS zur Verfügung. Wie die größeren Vierzylinder des Rekord verfügt der Ascona-Motor über eine seitlich im Zylinderkopf angeordnete Nockenwelle, „camshaft in head" (cih) genannt. Ab März 1972 wird der 1,2-Liter-S-Motor mit 60 PS aus dem Kadett B auch für den Ascona angeboten, um so ein kostengünstiges Einstiegs-Modell zu schaffen.
Voyage - Mehr Lust als Last
Eine vielbeachtete Neuheit im Modellprogramm ist der neuartige Ascona Voyage. Die zweitürige Kombi-Variante ist kein Transportfahrzeug im klassischen Sinn, sondern ein Freizeit-Mobil, mit Platz für Gummiboot und Fahrrad, ein Wagen für die junge Familie, ein Lifestyle-Caravan. Zeitgenössischer Pressetext: „Die heutige Reisefreudigkeit, die Camping-Bewegung, die Neigung zu sportlichen und oft transportabhängigen Hobbys wie Wassersport, Fischerei, Jagd verlangen nach einem Personenwagen mit großzügigen Raumverhältnissen und Transportkapazitäten. In Komfort und Wohnlichkeit darf aber der Personenwagen-Charakter keinesfalls getrübt werden. Den nach diesen Vorstellungen gebauten Wagen nennen wir Ascona Voyage." Mit Vinyl-Dach und Folie in „Edelholzmaserung" an den Flanken kreiert Opel einen an die „Woody"-Wagons der 40er Jahre erinnernden Kombi, der mehr die Lust als die Last betont. Der Ascona Voyage wird nur als L-Version geliefert, erst 1974 wird der Voyage auch in einer weniger luxuriösen Caravan-Version angeboten werden.
SR – Das Zeug zum Sieger
Im Frühjahr 1971, zum Genfer Salon, werden der Ascona 1,9 S und der Ascona „SR" vorgestellt. Motorisiert ist die SR-Variante mit dem 80 PS starken S-Triebwerk oder dem 1,9-Liter-Aggregat mit 90 PS. In Kombination mit den beiden stärkeren Motorisierungen gibt es gegen Aufpreis eine Dreigang-Automatik. Die SR-Ausstattung ist - ein Novum für das Segment der Kombifahrzeuge - auch für den dreitürigen Voyage lieferbar.
Mit der sportlichen Variante der zweitürigen Limousine gehen Walter Röhrl und Jochen Berger 1974 in der Rallye-Europameisterschaft an den Start. Der Ascona des Opel-Euro-Händler-Teams hat einen Vierzylinder-Motor, der nach dem Aufbohren auf zwei Liter Hubraum mit einem Aluminium-Crossflow-Zylinderkopf über 200 PS bei 6700 U/min-1 abgibt. Röhrl und Berger siegen bei sechs von acht Läufen und gewinnen überlegen die Rallye-Europameisterschaft und 1975 mit der Rallye Akropolis den ersten Rallye-WM-Lauf für Opel.
Zum Modelljahr 1974 ist es Zeit für ein Facelift, die gesamte Ascona-Baureihe wird aufgewertet. Die neu gestaltete Frontpartie verfügt nun über einen schwarzen Kunststoffkühlergrill mit großem Opel-Emblem, der den Wagen breiter und „erwachsener" erscheinen lässt. Die Belüftung des Innenraums wird wie beim Manta durch größere Düsen verbessert, Sicherheitsgurte gehören nun zum Serienumfang. Eine Änderung zum Modelljahr 1975 betrifft die Motoren: Neue Abgasbestimmungen erfordern einen bleiärmeren Kraftstoff. Als erster deutscher Hersteller passt Opel seine Motoren der neuen Richtlinie an. Die Leistungsdaten der Triebwerke ändern sich beim 1,6-Liter von bisher 68 PS in 60 PS, beim 1,6-Liter-S von bisher 80 auf 75 PS, und der 1,9-Liter-Motor besitzt statt 90 PS nun 88 PS.
Während Manta und Ascona aus der Opel Modelpalette schon lange verschwunden sind, haben sie sich einen festen Platz in den Herzen der Oldtimerfans erobert. Heute sind laut Kraftfahrt-Bundesamt noch 937 Manta A und 540 Ascona A auf den deutschen Straßen zugelassen.
Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt
Neuer Astra TwinTop: Sportlich-elegantes Cabrio-Coupé für Vier
Innovatives dreiteiliges Stahl-Klappdach der neuen Generation
In weniger als 30 Sekunden per Knopfdruck vom Coupé zum Cabrio
Großzügiges Kofferraumvolumen, neuartige „Easy Load“-Ladehilfe
Adaptives Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung und Bi-Xenon-Kurvenlicht
Rüsselsheim. Weltpremiere für das neue Cabrio-Coupé von Opel auf der IAA: Mit dem Astra TwinTop präsentiert die Marke nach dem erfolgreichen Start von Fünftürer, Caravan und GTC auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (17. – 25. September) das vierte eigenständige Astra-Modell erstmals der Öffentlichkeit. Zu den Händlern kommt der - offen wie geschlossen - elegante Viersitzer mit einem elektrohydraulischem Stahl-Klappdach der neuen Generation im Frühjahr 2006. Die intelligent gelöste Verdeck-Kinematik des innovativen dreiteiligen Dachsystems ermöglicht ein voll reisetaugliches Kofferraumvolumen von rund 440 Litern; selbst beim Offenfahren stehen noch mehr als 200 Liter zur Verfügung. Eine neuartige Beladungshilfe („Easy Load“-Funktion) macht den Kofferraum dabei per Knopfdruck besonders leicht zugänglich. Neben viel Platz im Gepäckabteil erlaubt die innovative Dachtechnik ein dynamisches, harmonisches Design mit stimmigen Proportionen. Mit knapp 4,50 Metern Länge stößt der Astra TwinTop dabei in die Dimensionen von Mittelklasse-Cabrios vor.
„Mit dem Astra TwinTop bringen wir erneut ein aufregendes Nischenfahrzeug“, erklärt Hans H. Demant, Opel-Chef und GME Vice President Engineering, „und bauen zugleich unser Angebot im wichtigen Kompaktsegment aus. Vier Varianten vom Astra und der Zafira bedeuten fünf eigenständige Fahrzeugkonzepte auf einer technischen Basis. Damit sind wir in dieser Klasse attraktiver aufgestellt als jeder andere Mitbewerber.“ Alain Visser, Exekutiv-Direktor für Europäisches Marketing, ergänzt: „Der Astra TwinTop ist nach dem mehr als erfolgreichen Tigra unser zweites Cabrio-Coupé mit innovativem Stahl-Klappdachsystem. Harmonisches, sportlich-elegantes Design, das einzigartige Technikangebot, die Opel-typische Variabilität, der große Kofferraum und viel Platz für Vier - der Astra TwinTop ist ein attraktives Ganzjahresauto mit riesigem Spaßfaktor.“
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Opel Studie Antara GTC: Sportliche Neuinterpretation des Themas SUV
* Sportliche Studie eines Offroad-Coupés
* Dynamisches Opel-Design in SUV-Format neu interpretiert
Rüsselsheim/Frankfurt. Wie dynamisch und athletisch ein SUV (Sport Utility Vehicle) aussehen kann, zeigt Opel mit dem allradgetriebenen Konzeptfahrzeug Antara GTC (Gran Turismo Crossover), das auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (15. - 25. September 2005) seine Weltpremiere feiert. Mit dem charakterstarken Dreitürer (Länge/Breite/Höhe: 4.530/1.970/1.640 Millimeter) präsentiert die Marke eine ausgeprägt sportliche Neuinterpretation des Themas SUV und seiner dynamischen Formensprache in diesem besonderen Fahrzeugformat. Die Front des Viersitzers akzentuiert mit den weit in die Kotflügel gezogenen, markanten Scheinwerfern mit LED-Technologie und der markentypischen Bügelfalte in der Motorhaube die neue Opel-Designlinie. Im Profil fallen die rahmenlosen, voll versenkbaren Seitenscheiben auf, die zur coupéartigen Silhouette beitragen.
„Der Antara GTC vermittelt schon im Stand ein Gefühl von Abenteuer. Er nimmt die aktuelle Opel-Designsprache auf und interpretiert sie neu im SUV-Format“, erklärt Bryan Nesbitt, Executive Director, GM Design Europe. „Und im Gegensatz zu traditionellen Offroader-Konzepten zeigt der Antara GTC deutlich, dass sein wahres Revier eher auf der Straße als in schwerem Gelände zu finden ist.“
Für Alain Visser, Executive Director für Europäisches Marketing der Adam Opel AG ,,ist die Studie Antara GTC ein überzeugender Botschafter seiner Marke: „Wer den Antara GTC bisher schon gesehen hat, reagierte instinktiv mit der Empfindung ‚hier kommt ein starker Opel’. Als überraschend sportliches SUV-Konzept ist die Studie auch ein Symbol für die Innovationskraft von Opel.“
Opel Vectra OPC: Schneller Minimalist
(diepresse.com) 11.08.2005
Opel gibt sich erneut sportlich. Der Vectra erweitert die Palette der Hochleistungs-Versionen aus Rüsselsheim.
Die Rüsselsheimer sind auf den Geschmack gekommen. Nach Astra und Zafira bekommt auch der Vectra das Kürzel OPC (Opel Performance Center) angehängt. Die Übersetzung in die technischen Eckdaten: 255 PS, 355 Newtonmeter, Tempo 100 wird in weniger als sieben Sekunden erreicht, Spitze 260 km/h. Somit ist der Vectra OPC die stärkste und schnellste IAA-Weltpremiere der Marke mit dem Blitz im Emblem.
Sowohl der fünftürigen Schrägheck-Limousine als auch dem Caravan wurden ein 2,8-Liter-Turbomotor verpasst. Das V6-Aggregat wurde mit einer variablen Ventilsteuerung und zweiflutigem Turbolader ausgerüstet. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsgang-Schaltgetriebe.
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Volltanken für 10 Euro, jährlich 1000 Euro weniger Kraftstoffkosten
Rüsselsheim. Explodierende Benzinpreise machen Fahrzeuge mit minimalen Kraftstoffkosten immer interessanter. Ärgern sich Autofahrer über Tankrechnungen zwischen 50 und 100 Euro, freuen sich Fahrer eines Erdgasfahrzeugs von Opel, wenn Sie eine Zapfsäule ansteuern. So müssen sie für eine komplette Tankfüllung von 19 Kilogramm Erdgas beim Familienvan Opel Combo 1.6 CNG (Compressed Natural Gas) nur zwischen 10,45 Euro (Leopoldshöhe, Nordrhein Westfalen, 55 Cent pro kg) und maximal 16,15 Euro (Hamburg, 85 Cent pro kg) bezahlen. Bei einer Jahreskilometerleistung von 20.000 Kilometern spart der Erdgas-Combo im Vergleich zur gleichstarken Benzinmotorvariante rund 1000 Euro*.
Bereits seit vier Jahren bietet Opel Erdgasfahrzeuge mit monovalenten Motoren ab Werk an, die optimal auf die Verbrennung von Erdgas abgestimmt sind. Ansonsten werden in Deutschland bislang nur bivalente Fahrzeuge angeboten, deren Benzinmotoren auch mit Erdgas betrieben werden können, jedoch nicht so effizient. Mit rund 60% Marktanteil bei Erdgasautos ist Opel Marktführer in Deutschland. Opel-Chef Hans Demant sieht für monovalente Erdgasfahrzeuge eine positive Zukunft:“Wir sind stolz darauf, in Deutschland den Weg für effiziente Erdgasfahrzeuge zu bereiten. Mitbewerber, wie VW folgen nun unserem Vorbild und werden künftig auch monovalente Modelle anbieten. Das ehrt uns und wird der Verbreitung dieser wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Technologie dienen.“
* Auf 20.000 Kilometer verbraucht der Combo 1.6 CNG 980 kg. Bei durchschnittlich 75 Cent pro kg ergeben sich 735 Euro. Der vergleichbare Combo 1.4 Twinport verbraucht 1260 Liter Superbenzin zu durchschnittlich 1,40 Euro. Ergibt 1764 Euro Kraftstoffkosten.
Innovative monovalentplus-Technologie für maximalen Wirkungsgrad
Die monovalentplus-Technologie gewährleistet maximale Effizienz im Erdgasbetrieb, während bei bivalenten Fahrzeugen, die für den Benzinbetrieb optimiert sind, ungefähr 20 Prozent Leistungsverlust anfallen. Spezielle Kolben, Ventile und Ventilsitzringe ermöglichen das Anheben der Verdichtung auf 12,5:1. Damit kann die hohe Oktanzahl des Erdgases (130) voll ausgenutzt und der Wirkungsgrad gesteigert werden. Ein Benzinreservetank mit 14 Litern gewährleistet Mobilität für den Fall, dass eine Erdgastankstelle nicht in der Nähe ist.
Der 71 kW/97 PS starke Combo 1.6 CNG erreicht ein Höchstgeschwindigkeit von 166 km/h und verbraucht durchschnittlich 4,9 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer. Die Reichweite liegt mit so genanntem H-Gas bei 370 Kilometern, zusammen mit der Benzinreserve ergibt sich ein Aktionsradius von rund 550 Kilometern. Die effiziente Verbrennung setzt 10 bis15 Prozent weniger CO2 als ein gleichstarker Benziner frei. Der multifunktionale Erdgas-Van ist bis Ende 2005 steuerbefreit und der Preis startet bei 17.025 Euro. Das CNG-Triebwerk ist auf die Nutzung von Erdgas, Biogas oder beliebigen Mischungen beider Kraftstoffe ausgelegt.
Vectra OPC debütiert auf der IAA 2005
260 km/h Spitze dank 188 kW/255 PS starkem 2,8-Liter-Turbo-V6
Exklusiv: IDSPlus-Fahrwerk der zweiten Generation
Rüsselsheim. Die stärkste und schnellste IAA-Weltpremiere auf dem Opel-Stand heißt Vectra OPC (Opel Performance Center) und wird noch im Herbst dieses Jahres auf dem Markt debütieren. Der auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Main vom 15. bis 25. September 2005 ausgestellte Sportler mit 255 PS erweitert - nach den aktuellen Astra OPC und Zafira OPC - die Palette der Hochleistungs-Versionen von Opel. Erhältlich sein wird der Vectra OPC als fünftürige Schrägheck-Limousine und als Caravan.
Herzstück des neuen Vectra-Topmodells ist ein 2,8-Liter-V6-Turbo-Benzinmotor aus Aluminium. Das mit einer variablen Ventilsteuerung und zweiflutigem Turbolader ausgerüstete Sechszylinder-Aggregat leistet 188 kW/255 PS und bürgt für herausragende Fahrleistungen: Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 260 km/h, für den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 vergehen weniger als sieben Sekunden. Das maximale Drehmoment von 355 Newtonmetern sorgt darüber hinaus für exzellentes Durchzugsvermögen auch aus niedrigeren Drehzahlen. Die Kraftübertragung übernimmt serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe.
Heikko Deutschmann fährt Vectra Caravan
Komfort und Sicherheit stehen für den Schauspieler an erster Stelle
Berlin/Rüsselsheim. Heikko Deutschmann ist vielen noch aus dem ZDF-Mehrteiler „Das Kanzleramt“ bekannt. Dort spielte der gebürtige Innsbrucker den Redenschreiber des Bundeskanzlers. Jetzt kehrte der Schauspieler nach Berlin zurück und nahm von Uwe Berlinghoff, Leiter der Opel-Hauptstadtrepräsentanz, einen saphirschwarzen Vectra Caravan 3.0 V6 CDTI in Empfang. „Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich viel unterwegs bin. Beim Autofahren möchte ich auf Komfort und Sicherheit nicht verzichten. Wenn dann noch wie bei meinem neuen Vectra ein Motor mit viel Power unter der Haube steckt – umso besser“, sagte Heikko Deutschmann bei der Übergabe.
Der Schauspieler ist derzeit im deutschen Fernsehen auf vielen Kanälen präsent. Am kommenden Freitag ist er bei Arte „In Sachen Kaminski“ zu sehen, am 19. August läuft in der ARD der Spielfilm „Suche Mann für meine Frau“ und im Herbst zeigt das ZDF „Blindes Vertrauen“ mit Deutschmann in der Hauptrolle. Seinen Durchbruch feierte der Mime, der auch erfolgreich Drehbücher schreibt, 1995 in der ZDF-Serie „Der Mond scheint auch für Untermieter“.
Mit dem Vectra Caravan fährt Heikko Deutschmann künftig ein Auto, das höchsten Komfort-Ansprüchen gerecht wird. Zur Serienausstattung gehört neben dem IDSPlus-Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung auch die umfassende Sicherheitsausstattung mit Aktivgurtsystem und acht Airbags. Hinzu kommen das Adaptive Fahrlicht (AFL)und ein Infotainment-Paket mit Navigationssystem.
Opel Pressemeldung v. 14.07.2005
Opel Astra OPC: Neuauflage des kompakten Sportwagens
177 kW/240 PS starker Zweiliter-Turbomotor mit 320 Nm Drehmoment
Vernetztes IDSPlus mit elektronischer Dämpferkontrolle CDC serienmäßig
Beschleunigung 0 - 100 km/h in 6,4 Sekunden - Höchstgeschwindigkeit 244 km/h
Rüsselsheim. „Astra High Performance Concept“ hieß die viel beachtete Studie, mit der Opel auf dem Pariser Automobilsalon 2004 demonstrierte, wie eine OPC-Version auf Basis des Astra Dreitürers GTC aussehen könnte - nur etwa ein halbes Jahr später debütierte das sportliche Topmodell der Baureihe auf dem Genfer Automobilsalon im März 2005.
Als Antrieb des außerordentlich dynamischen Dreitürers dient ein 177 kW/240 PS starkes Zweiliter-Turbotriebwerk, das mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern sorgt bereits bei niedrigen Drehzahlen für einen starken Antritt. Auch 6,4 Sekunden für die Beschleunigung von Null auf Tempo 100 und eine Spitzengeschwindigkeit von 244 km/h untermauern nachdrücklich, dass es sich bei der OPC-Ausgabe des Astra tatsächlich um einen Sportwagen handelt. Zugleich liefert ein Kraftstoff-Gesamtverbrauch von 9,2 l/100 km nach MVEG-Norm den Nachweis, wie effizient der Hochleistungsmotor dabei zu Werke geht.
Auch die Fahrwerkstechnologie des Astra OPC markiert den Stand der Technik in der Kompaktklasse. Seine Karosserie liegt um 15 Millimeter tiefer als die des Astra GTC, Federn und Stoßdämpfer sind zudem straffer abgestimmt. Auch die elektrohydraulische Servolenkung weist eine OPC-spezifische, auf optimalen Straßenkontakt und präzise Rückmeldung ausgelegte Abstimmung auf. Für beeindruckende Verzögerungswerte, Standfestigkeit und Dosierbarkeit sorgt eine 17-Zoll-Hochleistungsbremsanlage. Abgerundet wird das anspruchsvolle Fahrwerkskonzept durch den serienmäßigen Einsatz der adaptiven Fahrwerksregelung IDSPlus mit elektronischer Dämpferkontrolle CDC (Continuous Damping Control) und Vernetzung aller fahrdynamischen Systeme.
Unter anderem bietet sie dem Fahrer eine „SportSwitch“-Funktion, in der Stoßdämpfer-Setup, Lenkung und Gaspedal nochmals direkter abgestimmt werden.
Schon optisch präsentiert sich der Astra OPC konsequent sportlich und in einer resoluten Formensprache. Die Vorderansicht mit tief heruntergezogener Frontschürze und großem Kühllufteinlass, die Heckschürze mit zentral positioniertem Auspuffendrohr, stark ausmodellierte Türschweller und blau lackierte Bremssättel sowie großformatige 18-Zoll-Räder im exklusiven OPC-Fünfspeichen-Design (Reifendimension 225/40 R18 Y) heben ihn zusätzlich deutlich von der Basis ab. OPC-spezifische Merkmale im Cockpit sind Recaro-Sportsitze in einer Stoff-Leder-Kombination, Instrumente mit spezieller Grafik, ein Dreispeichen-Sportlenkrad, Einstiegsleisten im OPC-Design sowie Pedale aus Aluminium.
Die reichhaltige Serienausstattung des Astra OPC beinhaltet unter anderem Sicherheitselemente wie Front- und Seitenairbags sowie aktive Kopfstützen vorn, Kopfairbags vorn und hinten (außen), Gurtkraftbegrenzer in Kombination mit pyrotechnischen Gurtstraffern vorn, das Sicherheits-Pedalsystem „PRS“ sowie Vorrüstungen für Kindersitzbefestigungen nach ISOFIX-Standard.
Bestellbar wird der jüngste Vertreter der OPC-Modellfamilie, dem in Kürze weitere Varianten folgen werden, bereits ab September 2005. Die Markteinführung in Deutschland ist für den 25. November geplant.
Opel Pressemeldung v. 14.07.2005
Opel mit Crossover-Modell
Opel kehrt nach Informationen der Zeitschrift "Auto Bild" spätestens im Jahr 2009 mit einem neuen Crossover-Modell in die Oberklasse zurück.
Dem Bericht zufolge soll es sich um eine Neuinterpretation des Signum-Themas handeln. Das Fahrzeug sei wie die Mittelklasse-Baureihe weder Limousine, Schrägheck noch Kombi, sondern ein Mix aus alledem. Als Antrieb seien Vierzylinder-Benziner mit 2,0 Litern Hubraum sowie V6-Aggregate mit 2,8 und 3,4 Litern Hubraum vorgesehen, die 184 kW/250 PS und 239 kW/325 PS leisten. 11.06.2005
Opel kehrt auf die Strasse des Erfolgs zurück
Der erfolgreiche Opel Astra, der im Stammwerk Rüsselsheim montiert wird, lässt hoffen, dass GM Europa einen Ausweg aus der Krise findet.
Die Traditionsmarke steht auf dem Prüfstand. Hans Demant, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG, nannte in einem Gespräch Einzelheiten.
Die neuen Modelle Astra und Zafira sollen, nach einer langen problembeladenen Zeit, Zeichen eines Aufbruchs zu neuen Erfolgen sein. Während der neue Astra bereits gute Resultate vorweisen kann und Opel nicht zuletzt dank diesem Modell nach langer Zeit wieder einen Quartalsgewinn ausweisen konnte, erwartet die Unternehmensführung jetzt, dass der neue Zafira weitere Impulse zu geben vermag.
Der Zafira eignet sich als Glücksbringer für die deutsche Traditionsmarke, schrieb doch schon die erste Generation eine Erfolgsstory. Der Wagen setzte beispielsweise mit seinem Sitzkonzept Massstäbe. Und auch die zweite Generation behält dieses Konzept, mit dem sich die hinteren Sitze im Boden versenken lassen. Wie erfolgreich Opel mit dem Zafira seit 1999 war, zeigen die Verkaufszahlen: Insgesamt wurden 1,4 Millionen Einheiten abgesetzt.
Hoffnungsträger für den Konzern
Für die zweite Generation erhoffen sich die Opel-Verantwortlichen ähnliche Zahlen, damit der Van zusammen mit den Modellen Vectra, Astra, Corsa und Meriva wieder auf die Strasse des Erfolgs zurückfahren kann. Denn nur dann ist der Industriestandort Deutschland für die zum General-Motors-Konzern gehörenden Marke gesichert. Und nur dann werden ab 2008 auch Saab-Modelle, die mit den Opel-Fahrzeugen die Plattformen teilen sollen, in den Werken Rüsselsheim oder Eisenach gebaut.
Doch die «Trauben hängen für Opel hoch», wie selbst Hans Demant, der Chef der Adam Opel AG, einräumt. Denn Opel erwächst im eigenen Konzern starke Konkurrenz: «Die Etablierung von Chevrolet als Weltmarke für den General-Motors-Konzern stellt uns vor eine völlig neue Situation.» Auf die Frage, ob Chevrolet mit seinen in Südkorea gebauten Daewoo-Modellen nicht genau auf die Opel-Kundschaft ziele, meint Demant: «In gewissen Bereichen mag es Überschneidungen geben, aber Opel ist schon anders positioniert als Chevrolet. Diese Marke wird nur dann ein Problem für uns, wenn wir unsere Hausaufgaben nicht machen, bietet Chevrolet doch Fahrzeuge mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.»
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Praxistest Opel Zafira
Liebling Zafira
Wer könnte den neuen Zafira besser beurteilen als eine langjährige Fahrerin des Kompaktvans? Bühne frei für Eleonora Cucina (39). Die AUTO BILD-Fotoredakteurin hat für uns den Rüsselsheimer Van getestet. Ein Gastspiel mit interessanten Einsichten.
"Wir haben den Kauf keinen Tag bereut"
Cockpit ist heller, schicker, aufgeräumter
Gelungenes Außendesign, solide Qualität
Das neue Modell liegt besser, fährt sanfter
Technische Daten und Preis
Groß und bequem soll er sein. Flott, handlich und möglichst mit Lufträdern. Aber selbst zusammengeklappt ist der Kinderwagen verdammt groß. Frühjahr 1999: Ich war im siebten Monat schwanger, und ein neues Auto mußte her. Der Kofferraum meines Peugeot 205 war zu klein. Erst dachten wir an einen Kombi. Viel Platz, hübsch und damit genau richtig für unsere neue Familie. Doch dann elektrisierte uns ein Trend: der Kompaktvan. Das junge Fahrzeugkonzept lockte mit viel Flexibilität.
Ich arbeitete damals noch nicht bei AUTO BILD und besprach meine Pläne mit jenen selbsternannten Autoexperten, die alles wissen – vor allem besser –, wenn im Bekanntenkreis die Sprache auf vier Räder kommt. Ihr Rat: "Kauft den Zafira. Der ist richtig für euch. Jede Menge Stauraum, trotzdem kurz, günstig und mit sieben Sitzen." Danke, Jungs! Euer Tip war goldrichtig.
Ein Zafira 1.8 Elegance wurde unser viertes, geliebtes Familienmitglied. Wir haben den Kauf keinen Tag bereut. Nun sitze ich im brandneuen Nachfolger, soll ihn fahren, beurteilen, kritisieren. Unsere Chefredaktion meint, daß ich als eingefleischte Zafira-Fahrerin die ideale Expertin bin. Neben mir sitzt als technisches Gewissen Testredakteur Jörg Maltzan, der wissen will, was mir wichtig ist. Und das ist eine ganze Menge. Copyright by Autobild.de klick!
Opel Signum soll Nachfolger bekommen
18.05.2005
Der Signum hat offenbar eine Zukunft
Laut einem Bericht des "Handelsblatts" (Mittwochsausgabe) will General Motors dem Opel Signum eine zweite Chance geben. Noch vor Ende der Dekade, wahrscheinlich 2008, werde es ein Nachfolgemodell unter dem gleichen Namen geben, zitiert die Zeitung den Europachef Carl-Peter Forster. Um den neuen Signum erfolgreicher als bisher – laut KBA wurden 2004 knapp 11.000 Einheiten zugelassen – in der oberen Mittelklasse zu positionieren, solle er sich stärker vom Vectra unterscheiden. Ein Einstieg in die Oberklasse sei aber nach wie vor nicht geplant, heißt es in dem Bericht. Im Herbst war das "Insignia"-Projekt gestoppt worden. (ng)
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Opel Zafira erhält fünf Sterne
19.05.2005
Fünf Sterne im Crashtest: Der Zafira
Im Euro NCAP Crashtest hat der Opel Zafira beim Insassenschutz die Höchstbewertung von fünf Sternen erreicht. Wie das Unternehmen heute mitteilte, wurde das Fahrzeug zudem bei der Kindersicherheit mit vier Sternen ausgezeichnet. Auch die ab Oktober EU-weit geltenden Anforderungen für den Fußgängerschutz werden den Angaben zufolge erfüllt. Grundlage für das gute Abschneiden sei die neu entwickelte Karosserie des Fahrzeugs, Schutzeinrichtungen wie Airbags sowie aktive Fahrsicherheitssysteme. (san) Copyright by AUTOFLOTTE Online
Opel Astra GTC - Gran Turismo Compact (2005)
Technische Daten
Mit dem neuen Astra GTC (Gran Turismo Compact) kommt ab März der vielleicht aufregendste Astra aller Zeiten auf den Markt: Das seit Ende 2004 bestellbare, dritte eigenständige Mitglied der neuen Astra-Generation zeigt die bislang emotionalste Ausprägung der neuen Opel-Formensprache. Zu den prägnanten Designmerkmalen des bis zu 200 PS starken und 234 km/h schnellen GTC zählen neben seinen sportlichen Proportionen die flache, gestreckte Silhouette mit schwungvoll gebogener Dachlinie und die ausgeprägte Pfeilung von Front und Heck. In Verbindung mit der um 15 Millimeter abgesenkten Karosserie wirkt der Astra GTC wie zum Sprung geduckt. Die expressiv gezeichnete Karosserie ist eine komplette Neuentwicklung, lediglich Motorhaube und Front-Kotflügel wurden vom fünftürigen Astra übernommen. Die Einzigartigkeit des GTC unterstreicht zudem eine weltexklusive Neuheit: Die ab April verfügbare Panorama-Frontscheibe, die erstmals in einem Produktionsfahrzeug angeboten wird, erstreckt sich von der Motorhaube bis ins Dach zur B-Säule und bietet so ein völlig neues automobiles Raum- und Seherlebnis.
Die Dynamik, die der Astra GTC mit seinem Auftritt signalisiert, setzt er auch auf der Straße um. Möglich macht dies sein speziell abgestimmtes IDS-Fahrwerk (Interaktives Dynamisches Fahrsystem) mit ESPPlus, Traktionskontrolle und ABS-Bremssystem mit Bremsassistent. Auf Wunsch erhältlich ist das Maßstäbe setzende, adaptive Fahrwerkssystem IDSPlus mit elektronischer Dämpferkontrolle (CDC - Continuous Damping Control) und Vernetzung aller elektronischen Chassissysteme. Zusätzlich hat der GTC-Fahrer bei IDSPlus die Möglichkeit, per Knopfdruck vom Cockpit aus ein Sport-Setup zu wählen, das neben der Stoßdämpferabstimmung auch das Ansprechverhalten des Gaspedals und die Charakteristik der elektrohydraulischen Lenkung regelt. In Verbindung mit Automatik- oder Easytronic-Getriebe kommen noch die Schaltpunkte hinzu.
Breites Motorenangebot: Acht ECOTEC-Triebwerke von 90 bis 200 PS
Zum Verkaufsstart steht ein breites Angebot von hocheffizienten und leistungsstarken ECOTEC-Motoren zur Wahl:
fünf Benzintriebwerke (1,4 - 2,0 Liter Hubraum, 90 - 200 PS) und
drei CDTI-Common-Rail-Turbodiesel (1,7 - 1,9 Liter Hubraum, 100 - 150 PS).
Perfekt zum dynamischen Charakter des Astra GTC passen das 147 kW (200 PS) starke, aufgeladene 2,0-Liter-Toptriebwerk und der 1.9 CDTI-Powerdiesel mit 110 kW (150 PS). Beide Kraftpakete sind mit einem Sechsgang-Getriebe gekoppelt und bieten ein Höchstmaß an Fahrspaß. So beschleunigt der 200 PS-Astra GTC Turbo in nur 7,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 234 km/h. Der 1.9 CDTI mit 150 PS gehört zu den leistungsstärksten Dieselmotoren in der Kompaktklasse. Das Triebwerk entwickelt ein maximales Drehmoment von 320 Nm bei lediglich 2.000 min-1, ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h und eine Sprintzeit von 8,9 Sekunden von null auf 100 km/h.
Alle ECOTEC-Triebwerke erfüllen die Euro 4-Abgasnorm, die beiden stärkeren CDTI-Selbstzünder sind auf Wunsch mit einem wartungsfreien Dieselpartikelfilter erhältlich. Ein Gewinn für die Umwelt ist ebenfalls die innovative TWINPORT-Technologie für die 1,4- und 1,6-Vierventil-Benziner des Astra GTC, die im realen Alltagsbetrieb eine Verbrauchsreduzierung von bis zu zehn Prozent ermöglicht. Alle Motoren von 1,4 bis 1,8 Liter Hubraum sind serienmäßig mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt, die beiden 1.9 CDTI-Turbodiesel und die beiden 2,0-Liter-Turbobenziner verfügen ab Werk über eine Sechsgang-Schaltung (Option für 1.7 CDTI). Auf Wunsch sind auch das automatisierte Fünfgang-Getriebe Easytronic (1,6-Liter-Benziner) oder eine Vierstufen-Automatik (1,8-Liter-Benziner) lieferbar.
Kundenorientiert: Umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung
Der GTC wird neben der Einstiegsversion in den Modelllinien Edition, Sport und Cosmo angeboten. Zur Serienausstattung gehört das umfassende SAFETEC-Sicherheitssystem mit IDS-Fahrwerk inklusive ESPPlus, TCPlus, ABS und Bremsassistent sowie Front-, Brust-Becken-Seiten- und Kopfairbags. SAFETEC beinhaltet darüber hinaus unter anderem auskuppelnde Pedale (PRS - Pedal Release System), aktive Kopfstützen an den Vordersitzen und drei höheneinstellbare Kopfstützen hinten. Ebenfalls immer an Bord ist eine reichhaltige Komfortausstattung: Easy-Entry-Einstiegshilfe und Memory-Funktion für die Vordersitze, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, Geschwindigkeitsregler, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Pollenfilter und 16-Zoll-Räder. Die Versionen Edition, Sport und Cosmo verfügen darüber hinaus über Klimaanlage und CD-Player.
Eigenständig: Dynamisches und expressives Design eines Modellathleten
Basis für den eigenständigen, athletischen Auftritt des neuen Astra GTC sind seine sportlichen Proportionen (Länge/Breite inkl. Außenspiegel/Höhe: 4.288/2.033/1.413 Millimeter). Die dynamische, V-förmige Front mit dem auf einer Querstrebe im Kühlergrill platzierten Blitz-Emblem und die charakteristische, sich von der Motorhaube über den Innenraum bis ins Heck ziehende Bügelfalte weisen den GTC klar als Mitglied der erfolgreichen Astra-Familie aus. Eine gegenüber dem Fünftürer noch deutlicher ausgeprägtere V-förmige Pfeilung, der neu gestaltete Stoßfänger, ein modifizierter Kühlergrill und vergrößerte Lufteinlässe geben dem GTC-Gesicht eine eigenständige Note. Die Front wirkt so optisch breiter, aber dank kleinerer Stirnfläche und einem leicht günstigeren cW-Wert (0,32) verfügt der GTC über einen rund vier Prozent geringeren Luftwiderstand (cW x A = 0,66 m2) als sein fünftüriges Pendant.
Eigenes Profil zeigt der GTC auch im Heckbereich. Markantes Merkmal des Modellathleten sind hier die aus zwei Lichtblöcken bestehenden Leuchteneinheiten mit einer unteren Chromfläche. Sie vergrößert wie ein Spiegel die Leuchtenflächen und macht sie so für nachfolgende Fahrer noch besser sichtbar.
In der Seitenansicht dominieren beim Astra GTC die breiten Schultern und stark ausmodellierten Seitenschweller sowie die charakteristische, bogenförmig abfallende Dachlinie. Sie verleiht der gestreckten Silhouette im Zusammenspiel mit der nach hinten extrem spitz auslaufenden Fenstergrafik ein hohes Maß an Spannung. Hinzu kommt die aufgrund der schwarz eingefärbten B-Säulen wie aus einem Stück wirkende Seitenscheibenfläche.
Abstriche bei der Alltagstauglichkeit oder am Platzangebot sind mit der sportlichen GTC-Optik aber nicht verbunden. Dank einer sportlich-tiefen Sitzposition fällt die Kopffreiheit nur wenig geringer aus als im Fünftürer. Zudem verfügt der GTC über den gleichen Radstand (2,61 Meter) und das gleiche Kofferraumvolumen (380 Liter) wie die fünftürige Astra-Version. Für eine flexible Nutzung ist die Lehne der Rückbank im Verhältnis 60:40 (optional: 40:20:40) geteilt umklappbar. Und auch wenn die Designer die Seitenscheiben stark einzogen, um so der Karosserieschulter noch mehr Spannkraft zu verleihen, bietet der GTC drei Sitzplätze im Fond.
Qualität von Anfang an: Umfassend modernisierte Produktion
Produziert wird der neue GTC im belgischen Astra-Werk Antwerpen. Die Fertigungsstätte wurde ebenso wie die beiden anderen Astra-Produktionsstandorte Bochum (Deutschland) und Ellesmere Port (England) mit einem Investitionsvolumen von insgesamt einer Milliarde Euro modernisiert, um auch für das jüngste Opel-Modell das hohe Qualitätsniveau der Marke sicher zu stellen. Dass GTC-Käufer - wie alle Opel-Kunden - ein qualitativ hochwertiges Automobil erhalten, unterstreicht auch die zweijährige Hersteller-Neuwagengarantie, die Opel statt der ansonsten vielfach üblichen, gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung bietet. Die Garantie gegen Durchrostung beträgt 12 Jahre. Eine hohe Wertstabilität, lange Serviceintervalle, geringe Wartungsumfänge und eine servicefreundliche Konstruktion tragen ebenfalls zu einer Minimierung der Unterhaltskosten bei.
Chevy T2X: Opel Frontera Sport-Erbe?
GM Daewoo zeigt auf der Seoul Motor Show das viertürige SUV-Concept-Car Chevrolet T2X, dass sich an das Design des siebensitzigen Chevrolet S3X anlehnt.
Der S3X debütiert im Jahre 2006 und soll noch im selben Jahr als Opel Frontera-Nachfolger mit kürzerer Karrosse und fünf Sitzen auf den Markt kommen.
Mit der T2X-Studie will GM Daewoo zunächst das Publikumsinteresse nach einem sportlichen Crossover im Coupé-Stil testen. Sollten die Reaktionen positiv ausfallen, könnte der T2X auch die europäische Modellpalette erweitern.
Der Clou der 4,32 Meter langen, 1,67 Meter hohen und 1,86 Meter breiten Studie sind die vier gegenläufig öffnenden Türen und der Entfall der B-Säule. Eine bullige Frontpartie mit stabförmigen Scheinwerfern, eine zum Heck hin ansteigende Seitenlinie, ausgestellte Radkästen und 20 Zoll große Räder prägen das bullige Design. Optisch wirkt der T2X, mit einem Radstand von 2,71 Meter, so wie ein Zweitürer. Futuristisch gibt sich das Cockpit des T2X. Außerdem verfügt das Konzeptfahrzeug über ein abnehmbares Glasdach.
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