Aktuelle Infos über GM und Opel

Kreditkrise
Bye-bye, Auto-Leasing
Immer mehr Autobauer wie GM, Ford und Chrysler ziehen sich schrittweise aus dem Geschäft mit dem Auto-Leasing zurück, weil das bisher erfolgreiche Finanzierungsmodell vom Goldesel zum Verlustbringer wird. Warum sich das Leasing in der US-Krise nicht mehr rechnet.
Nach Angaben des Branchendienstes Automotive Lease Guide haben GM, Ford und Chrysler zuletzt rund 1,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verleast – eine Zahl, die etwa der Hälfte des deutschen Automarktes entspricht.
weiter lesen

GM streicht bis November 5.000 Stellen in der Verwaltung
Der US-Automobilhersteller General Motors Corp (News/Aktienkurs) (GM) wird einem Zeitungsbericht zufolge bis Anfang November rund 5.000 Verwaltungsstellen streichen. Dies sei Teil der angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) am Donnerstag. Stellenstreichungen in dieser Höhe würden rund 15% der Mitarbeiter in der nordamerikanischen Verwaltung betreffen, heißt es weiter.
weiter lesen

General Motors
Das furchtbare Wort von der Pleite
In atemberaubendem Tempo fällt der Industriekoloss General Motors in sich zusammen. Jetzt hat erstmals ein Analyst ausgesprochen, was alle denken: General Motors könnte Pleite gehen.
General Motors ringt seit Jahren mit Toyota um den Titel "weltgrößter Autohersteller". In den letzten Monaten dürften die Japaner endgültig an General Motors vorbeigezogen sein und bald schon könnte sich diese Frage vollends erledigt haben: John Murphy, Analyst bei Merrill Lynch, hat jetzt erstmals das ausgesprochen, was alle längst befürchten. General Motors, der mächtigste Industriekonzern der Vereinigten Staaten, könnte an den schwachen Verkaufszahlen und den hohen Kosten im Konzern zugrunde gehen.
weiter lesen

Astra floppt in den USA
Der Anfang des Jahres in den USA eingeführte Opel Astra hat bislang nicht die Erwartungen von GM erfüllt. "Das Auto kommt bei den Kunden nicht an", sagt GMs Entwicklungsvorstand Bob Lutz am Rande der British Motor Show. Der Astra wird aus Antwerpen in die USA exportiert und dort unter der Marle Saturn verkauft.
"Der Wechselkurs hat sich nicht zu unseren Gunsten entwickelt", gibt Lutz zu. Daher werden künftig Opel-Modelle auch in den USA gebaut, um das Geschäft profitabler zu gestalten. Als erstes wird der neue Opel Insignia in Amerika vom Band laufen.
Quelle: Automobilwoche.de

GM reduziert Astra-Exporte aus Westeuropa in die USA
Der Absatz des Saturn Astra läuft in den USA schlechter als erhofft. "Wir haben die Lieferung aus Antwerpen bis auf weiteres gestoppt, den die Lager unser Händler stehen voll", sagt GM Vice President Bob Lutz am Rande der British Motor Show gegenüber auto-motor-und-sport.de.
weiter lesen

GM - Aufstockung der Barmittel
Der mit Milliardenverlusten kämpfende US-Autobauer erwägt eine Aufstockung seiner Barmittel über die verkündeten 15Milliarden Dollar hinaus.
Wenn die Marktbedingungen robust seien und die Art der Finanzierung stimme, „werden wir uns das sicherlich ansehen“, sagte Konzernchef Rick Wagoner gegenüber der „Financial Times“ (Mittwochausgabe). Am Dienstag hatte General Motors seinen Sparkurs verschärft, erwartet der Konzern doch für das eben beendete zweite Quartal erneut ein „signifikantes Minus“. Ein weiterer Stellenabbau, der Verkauf von Konzernteilen, die Streichung der Dividende sowie die Aufnahme von Geld am Kapitalmarkt sollen das Unternehmen nun vor der Pleite bewahren.
weiter lesen

GM startet neues Sparprogramm in Nordamerika
Detroit. Mit einem weiteren massiven Stellenabbau, Produktionskürzungen und Kostensenkungen will der krisengeplagte Opel-Mutterkonzern General Motors Milliarden einsparen und so der Absatzkrise in Nordamerika begegnen. «Wir antworten aggressiv auf die Herausforderungen des heutigen US-Automarkts», sagte GM-Chef Rick Wagoner am Dienstag in Detroit. Der Konzern wolle diese schwierige Phase nicht nur überleben, sondern aus ihr auch als schlankes, starkes und erfolgreiches Unternehmen hervorgehen.
weiter lesen

100 Jahre General Motors: Von wegen Feierlaune
Der Champagner bleibt beim größten US-Hersteller heuer wohl im Kühlschrank: Der angeschlagene Auto-Riese muss weiter abspecken und sogar Marken abstoßen
Mit einer fashionablen Hollywood-Party und kühnen Prognosen hatte General Motors im Jänner in Detroit das Jubeljahr gestartet. Sechs Monate danach ist beim größten Automobilhersteller der USA niemandem zum Feiern zumute. Denn nächste Woche muss der schwer ins Schleudern geratene Auto-Riese das zweite Restrukturierungsprogramm innerhalb von sechs Wochen verlauten lassen.
weiter lesen



Wird sich GM von Opel und Saab trennen?

Einem Bericht von Spiegel-Online zufolge will GM Tausende Arbeitsplätze streichen.

Der gebeutelte Autokonzern General Motors steckt tief in der Krise: Tausende Arbeitsplätze sollen nun wegfallen. Außerdem will das US-Unternehmen einen Teil seiner Marken verkaufen - fast alle kommen auf den Prüfstand.

General Motors kämpft gegen Milliardenverluste: Tausende Angestellte in der Verwaltung werden wohl ihren Job verlieren, berichtet das "Wall Street Journal". Wie viele Mitarbeiter genau gehen müssen, stehe noch nicht fest. Bereits im August könnten die Streichungen vom Verwaltungsrat abgesegnet werden, berichtet das Blatt.

Bei der Sitzung könnten auch Vorschläge gemacht werden, welche Marken der Konzern in Zukunft behalten will - und welche nicht. Bislang steht der Zeitung zufolge nur fest, dass alle Marken außer Cadillac und Chevrolet auf den Prüfstand kommen. Auch die Deutschen müssen bangen: GM ist der Mutterkonzern des deutschen Autobauers Opel. Allerdings dürften die Einsparpläne vor allem auf das verlustreiche US-Geschäft abzielen.

Für den Luxusgeländewagen Hummer wird laut der Zeitung bereits ein Käufer gesucht. Weitere Verkaufskandidaten könnten die schwedische Marke Saab und die US-Linie Saturn sein, unter der in Amerika vor allem Opel-Fahrzeuge verkauft werden.
weiter lesen



Aktuelle Infos über GM und Opel

GM-Manager sieht Europas Autohersteller wegen Ölpreisen im Vorteil
General-Motors-Europachef Carl-Peter Forster sieht wegen der hohen Ölpreise Europas Autobauer im Vorteil. Die hiesigen Hersteller könnten sich von ihren grossen US-Konkurrenten absetzen, sagte Forster dem "Handelsblatt" (Dienstag). Die Entwicklung des Ölpreises sei "die Stunde der Europäer, weil sie mit kleineren und mittleren Autos grössere Erfahrung haben". Bei GM sei diese Erkenntnis nicht neu, davon profitiere die deutsche GM-Tochter Opel. "Die Konsequenz haben wir längst gezogen. In Europa liegt bereits die Verantwortung für die entsprechenden Plattformen?, sagte der Auto-Manager.
weiter lesen

GM mit Absatzplus in Europa
Opel-Mutter macht Einbrüche auf dem amerikanischen Markt wett
Mit einem Absatzplus in Europa hat der US-Autobauer General Motors (GM) im ersten Halbjahr die Einbrüche auf dem US-Markt wettgemacht. Der Opel-Mutterkonzern erzielte in Europa dank der starken Nachfrage aus Osteuropa einen Verkaufsrekord von 1,16 Millionen Fahrzeugen, teilte der Autobauer mit. Das waren 375 200 Wagen mehr als im Vorjahreszeitraum und entspricht in etwa den Einbußen auf dem Heimatmarkt.
weiter lesen

Russen trösten General Motors
In den USA läuft es schlecht - dafür in Osteuropa umso besser. Der krisengeschüttelte US-Autobauer General Motors hat sehr gemischte Zahlen vorgelegt. Meldungen, der Konzern wolle sich von Marken trennen, wurden nur halbherzig dementiert.
weiter lesen

GM verschickt Brandbrief an Mitarbeiter
Beim größten US-Autohersteller General Motors spitzt sich die Krise zu. GM-Chef Rick Wagoner bereitete die Mitarbeiter in einer dringlichen E-Mail bereits auf weitere Einschnitte vor.
weiter lesen

GM: Außer Hummer stehen keine Marken zur Disposition
Die schwer angeschlagene Opel-Mutter General Motors will entgegen anderslautenden Spekulationen offenbar an fast allen ihren Marken festhalten.
weiter lesen



General Motors: Konkurs möglich

Nachdem der größte Automobilhersteller General Motors (News/Aktienkurs) gestern noch als Held des Tages gefeiert wurde, rutscht die Aktie heute nach negativen Analystenkommentaren auf das niedrigste Kursniveau seit dem Jahr 1954.

Analyst Itay Michaeli vom Investmenthaus Citi Investment Research stuft die Aktie weiter mit Hold Rating ein und reduziert sein Kursziel von 21 Dollar auf 14 Dollar. Dem Finanzexperten zufolge benötigt das Unternehmen dringendst frisches Kapital, um die nächsten 24 Monate zu überstehen.

Das Investmenthaus Merrill Lynch geht sogar noch einen Schritt weiter und beziffert die erforderliche Kapitalspritze auf 15 Milliarden Dollar. Analyst John Murphy von Merrill Lynch reduziert sein Rating von Buy auf Underperform und senkt sein Kursziel von 28 Dollar auf 7 Dollar. Der Finanzexperte schließt bei einer weiteren Verschlechterung des Marktumfeldes einen Konkurs des Unternehmens nicht aus.

Die Aktie verliert aktuell 11,74 Prozent auf 9,98 Dollar. (Stand 93.07.2008: 9:08h)
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)



Stellungnahme von RA Peter Weispfenning

von links: Werner Günther, Richard Kaczorowski, Horst Müller und Rechtsanwalt Peter Weispfennig

Das Forum besticht (leider!) wieder einmal durch eine krude Mischung aus informierten, sachlich-kritischen Beiträgen und inkompetenten, zum Teil auch unsolidarischen und nicht selten auch unverschämt-ekligen Beiträgen.

Ich vertrete als Rechtsanwalt einige der gekündigten Leiharbeiter.
Einige der Forums-Autoren sollten sich einfach einmal den antikommunistischen Schaum vom Mund abwischen und sich mit den Realitäten befassen. Bei SCB (via Adecco/Wiko) verdienen meine Mandanten zwischen 7,20 und 7,60 Euro in der Stunde. Wer eine Familie zu versorgen hat, kommt ohne ALG II nicht über die Runden. Diese unmenschliche Lohndrückerei und Spaltung der Belegschaft ist doch das eigentliche Thema. Als Leiharbeiter bei Opel wird der Lohn schon gedrückt auf unter 14 Euro. Auslagerung plus Leiharbeit: Dann bekommt man für seine Arbeit nur noch extremen Billiglohn. So drückt Opel systematisch das Lohnniveau!

Nur mal so als Hinweis an einige Schreiberlinge: Europarechtlich gilt eigentlich die gleichen Bezahlung von Stammbelegschaften und Leiharbeitern.

Über Monate hinweg wurden die Leiharbeiter hingehalten, ihnen Lohnerhöhungen zugesagt, nichts passierte. Dass einem irgend wann einmal der Kragen platzt, das dürfte doch wohl wenigstens verständlich sein, selbst wenn man nicht begreift, dass mit der Aktion der acht Leiharbeiter ein wichtiges Signal gegen die tagtägliche Ausbeutung und Unterdrückung gesetzt wurde (aus dem man lernen muss, was man verbessern kann usw. - wer sich aber dagegen stellt, stellt sich gegen die Interessen aller Arbeitnehmer).

Dass Leiharbeiter ihre Rechte aus dem BetrVG wahrnehmen, und sich beim Betriebsrat informieren, ist ja wohl eigentlich das normalste von der Welt. Wer das jetzt als Aktion der Betriebsrätin Annegret Gärtner-Leymann bezeichnet, die die Kollegen ausgenutzt habe oder ähnliches, zeigt nur, dass er ihnen kein eigenes Urteilsvermögen zutraut. Im Unterschied zu einigen Leuten hier im Forum kenne ich meine Mandanten persönlich, sie haben eine eigene Meinung und brauchen niemanden, der sie instrumentalisiert. Warum haben sie sich denn an Annegret Gärtner-Leymann gewendet? Doch wohl deshalb, weil die Betriebsratsmehrheit sich für ihre Fragen und Probleme zu keiner Zeit wirklich interessierte. Und dass sich Annegret Gärtner-Leymann solidarisch zeigte, spricht ja wohl nicht gegen sie. Schämen müssen sich Leute wie Einenkel, die nichts besseres zu tun hatten, als zur bürgerlichen Presse zu laufen und öffentlich Lügen über sie zu verbreiten.

Zur Solidarität noch eins: Mehreren Leiharbeitern hat die IG Metall ausdrücklich den Rechtsschutz verweigert, weil sie noch nicht lange genug in der Gewerkschaft Mitglied sind. Formal schon richtig, aber wenn Einenkel großspurig via WAZ erklären lässt, die IG Metall Führung denke über Solidarität nach, ist das schon ein starkes Stück. Vielleicht darf man daran erinnern, dass es bei Kündigungsschutzklagen auch Fristen zu beachten gibt...

Warum sich die ansonsten meist als kämpferische Ex-Opelaner bekannten Betreiber dieses Forums dafür hergegeben haben, den WAZ-Artikel mit Einenkels Verleumdungen so prominent auf ihrer Homepage zu platzieren, ist mir übrigens ein Rätsel.

Zu den in diesem Forum nun wohl folgenden, zwanghaften? - Anwürfen: Ja, ich war mit Richard K. solidarisch und habe anwaltlich hier alles versucht, nachdem zuvor von anderen Leuten, sowohl vom DGB als auch von anderen Anwälten, zumindest äußerst problematische Dinge geschehen waren. Ich richte meine Anwaltsarbeit nicht nach Parteibüchern, auch nicht nach meinem - aus. Ich bin aber stolz darauf, dass sich häufig kämpferische unerschrockene Kollegen an mich wenden, um sie zu unterstützen.

Ich werde hier auch nicht auf jeden antikommunistischen Furz antworten, freue mich aber über sachliche Beiträge.

P.S. Bis heute ist mir nicht erklärlich, wie man ein solches Forum unmoderiert betreiben kann. Wenn man wollte, was ich nicht will und nicht versuchen werde, könnte man es täglich schließen lassen. Auseinandersetzung, auch kontrovers, ja gerne! Hetze und Verleumdung: Nein!

Peter Weispfenning, Rechtsanwalt



Betriebsrätin in der Kritik

Annegret Gärtner-Leymann, Betriebsrätin Opel Bo.

Nach der Entlassung von acht Leiharbeitern wirft der Opel-Betriebsrat einer Kollegin Fehlverhalten vor. Man werde nicht zulassen, dass die Beschäftigten missbraucht werden

Nach der Entlassung von acht Leiharbeitern im Opel-Werk hat der Betriebsrat der Betriebsrätin Annegret Gärtner-Leymann Fehlverhalten vorgeworfen. Zudem kritisiert er ein Flugblatt von ihr: In diesem sei von Solidarität mit den Betroffenen nichts zu spüren, vielmehr handele der Hauptteil von heftigen Angriffen auf den Betriebsrat, einzelne Mitglieder und die IG Metall.

Am 18. Juni hatten die Leiharbeiter gleichzeitig Gärtner-Leymann aufgesucht, um sich bei ihr darüber zu informieren, wie sie eine höhere Bezahlung erhalten könnten. Eingesetzt waren sie zu Stundenlöhnen von 7,20 bis 7,60 Euro im Bereich der Firma SCB. In der Folge wurden sie von ihren Firmen Adecco und Wico wegen Arbeitsverweigerung und Störung des Betriebsfriedens entlassen (WAZ vom 21. Juni).

Der Betriebsrat schreibt in einer Information, Gärtner-Leymann sei bekannt gewesen, dass es Verhandlungen zwischen der IG Metall und Leihfirmen gebe, deren Ziel ein eigener Tarifvertrag sei. Sie "hat aber während der Aktion der Leiharbeiter nichts davon berichtet, sondern fälschlicherweise behauptet, Betriebsrat, SCB-Kommission und IG Metall würden nichts für die Leiharbeiter tun".
weiter lesen



Opel-Stammwerk baut künftig auch Kompaktwagen

Der neue Astra ab Modelljahr 2010 (Design-Studie)

Im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim werden künftig neben Mittelklassemodellen auch Kompaktwagen gebaut. "Es ist geplant, das Werk zu flexibilisieren", sagte ein Opel-Sprecher am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa und verwies auf eine Entscheidung des Mutterkonzerns General Motors (GM) und der Opel-Spitze. Ab wann kleinere Wagen in Rüsselsheim produziert werden können, wollte er nicht sagen. Nach Angaben des Betriebsrates wird dies mit dem Start der neuen Kompaktwagen-Generation (Astra) 2010 der Fall sein.
weiter lesen



Verzweiflung bei GM

Bei General Motors regiert die nackte Angst. Nachdem sich die amerikanischen Automobilhersteller schon in den letzten Jahren meist nur mit Margen erschütternden Sonderangeboten gegen den Druck der asiatischen Konkurrenz behaupten konnten, holt man jetzt noch einmal aus: Auf 2008-Modelle gibt es tausende Dollar Rabatt.

Der Dow-notierte Autobauer, der jahrelang auf Trucks und SUV gesetzt hat und wegen des hohen Benzinpreises seit Monaten auf seinen Spritschleudern sitzen bleibt, erfindet nicht etwa das Rad neu, wenn er nächste Woche in einem „72-Stunden-Verkauf“ neue Rabatte anbietet. Im Gegenteil: Wer sich durchringt, einen GM zu kaufen, den unterstützt das Unternehmen mit billigen Finanzierungen wie man das in Krisenzeiten immer gerne gemacht hat.

Doch so teuer hat man sich die Kundenkredite bisher nicht gemacht. GM-Kunden, die sich für bestimmte Wagen der Modellreihe 2008 entscheiden, müssen nichts anzahlen, kaufen komplett auf Pump – und zwar sechs Jahre zinsfrei.

Branchenanalysten haben ausgerechnet, dass dieses Darlehen beim aktuellen Zinssatz der Banken einen Wert von etwa 8000 Dollar hat. Das sind 8000 Dollar, die General Motors direkt von den Margen abziehen kann… damit ist die Zeit der satten Gewinne mit großen Schlitten endgültig vorbei.

Doch GM dürfte längst keine Alternative mehr haben. Die schleppenden Verkäufe großer Vehikel haben zu hohen Lagerbeständen geführt, und die belasten die Bilanz des Unternehmens. Zudem braucht man dringend Cash und findet es offensichtlich hinnehmbar, pro Auto deutlich weniger einzunehmen als ursprünglich einmal veranschlagt worden war.
weiter lesen



GM - Dow-Titel fällt auf niedrigsten Kurs

General Motors: Dow-Titel fällt auf niedrigsten Kurs seit 1982

General Motors ist momentan der größte Flop im Dow Jones. Laut AP leidet der Auto-Titel unter der Meldung, dass sein Rivale Ford die Produktion nochmals kürzt. Der Grund: Die hohe Spritpreise verderben den Absatz für große Fahrzeuge (Trucks und SUVs).

Der Dow-Titel fällt 4,67% auf 14,10 Dollar. Das ist der niedrigste Kurs seit 1982 berichtet AP.



GM hebt Preise an - Produktion wird gedrosselt

GM hebt Preise an - Produktion wird weiter gedrosselt

Der US-Autobauer General Motors (GM) will wegen der schwachen US-Nachfrage seine Produktion weiter drosseln und 2009 die Preise erhöhen. Im Schnitt würden die Preise für die Modelle des kommenden Jahres um 3,5 Prozent angehoben, kündigte das Unternehmen am Montag seinen US-Händlern in einer Telefonkonferenz an. Dadurch wolle das Unternehmen eine Teil der gestiegenen Rohstoffkosten an die Kunden weitergeben. Im Schnitt werde der Preis je Fahrzeug um 1.000 US-Dollar steigen.
weiter lesen



Rüsselsheim bereit für größere Produktion?

Opel Rüsselsheim.

Das Opel-Werk in Rüsselsheim könnte nach Überlegungen des Gesamtbetriebsrats Klaus Franz ab 2010 eine dritte Schicht einführen. Die zusätzlichen Kräfte würden für die Produktion des "Opel/Vauxhall Insignia" sowie der beiden Saab-Modelle 9-5 und 9-3 benötigt. "Das Problem, das wir in Rüsselsheim haben, betrifft das Volumen. Aber wir starten in Kürze mit dem Insignia und wir denken, nach den Sommerferien wird das Wachstum sehr aggressiv sein", sagte Franz der Fachzeitschrift Automotive News Europe (ANE) laut einem Vorabbericht vom Wochenende.
weiter lesen

Bitte dazu auch die Diskussion im Opelblitz-Forum *klick* unter der Rubrik "Personalabbau in R'heim" lesen



Tausende verlassen GM

Beim US-Autokonzern General Motors (GM) werden 19 000 Mitarbeitende gegen Abfindungen von bis zu 140 000 $ das Unternehmen verlassen. Laut GM akzeptierte ein Viertel der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter des Konzerns das Angebot. Einen Teil der Stellen will GM durch Neueinstellungen gleich wieder besetzen, wobei die Stundenlöhne zum Teil aber nur bei 14 $ liegen – die Hälfte des durchschnittlichen Lohns der nun ausscheidenden Beschäftigten.



Inside General Motors

Rick Wagoner, GM Chef

Spritschluckende Ungetüme

Die Opel-Mutter General Motors ist auf ihrem Heimatmarkt USA schwer ins Schleudern geraten. Rekordpreise für Treibstoff und die Krise auf dem Kreditmarkt haben fatale Fehler in der Modellpolitik offen gelegt. Im Mai rutschte GMs-Anteil am US-Neuwagengeschäft erstmals unter 20 Prozent.

Dabei standen spätestens seit 2005 die Zeichen an der Wand. Die profitable Finanztochter GMAC konnte wachsende Verluste im Autogeschäft immer weniger ausgleichen, die Bonitätseinstufung für den Konzern sackte in den Keller, Großanleger Kirk Kerkorian versuchte eine feindliche Übernahme. Aber das Top-Management unter Rick Wagoner hielt unbeirrt an der Hoffnung auf wieder sinkende Treibstoffpreise fest. Anstatt sich von spritschluckenden Ungetümen zu verabschieden, peppte GM sie nur mit mehr Chrom und höherer PS-Zahl auf. Seither haben sich die US-Benzinpreise verdoppelt. Und der Markt für Pickup-Trucks und so genannte Sport Utility Vehicles (SUV) ist praktisch zusammengebrochen.
weiter lesen

Opel Astra feiert Jubiläum - bereits 10 Mio. Astra

Opel Bochum feiert mit dem Astra das zehnmillionste Modell: Im Beisein des Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert und des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers, fuhren die Torfrau der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die zweifache Weltmeisterin und DFB-Pokalsiegerin Silke Rottenberg zusammen mit der Bochumer Autobauerin Ute Czimczak den zehnmillionsten Opel Astra vom Band.

Von links: Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Fußballweltmeisterin Silke Rottenberg, Opel-Mitarbeiterin Ute Czimczak, Opel-Chef Hans H. Demant, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, Fertigungschef Reinald Hoben, Betriebsrat Rainer Einenkel, Werksdirektor Uwe Fechtner.

General Motors plant weitere Restrukturierung

Der US-amerikanische Autobauer General Motors (GM) arbeitet laut Medienberichten an weiteren Restrukturierungsmassnahmen. Die neuen Pläne des Konzerns seien eine Reaktion auf den schwächeren Absatz auf dem US-Markt und den Wunsch der Kunden nach Modellen mit einem geringeren Treibstoffverbrauch, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) in der Nacht zum Donnerstag. Die Agentur beruft sich bei ihrem Bericht auf eine Quelle, die namentlich nicht genannt werden will.
weiter lesen



Opel-Werk Rüsselsheim könnte Saab 9-3 bauen

Opel Rüsselsheim.

Der Aufsichtsrat der Adam Opel AG hat sich auf seiner Sitzung am Dienstag (10.6.) mit einer Flexibilisierung des Stammwerkes in Rüsselsheim beschäftigt. Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen erfuhr, hat der Aufsichtsrat eine Prüfung beschlossen, wie Rüsselsheim auch für den Bau des Saab 9-3 umgerüstet werden kann.

Damit würde das Werk neben der bisherigen Mittelkasse auch die Astra-Klasse produzieren und mit dem Opel-Werk in Bochum konkurrieren. Saab 9-3 und Astra basieren künftig auf der gleichen Plattform. Damit können in Rüsselsheim künftig auch Kompaktmodelle gebaut werden. Nach Informationen aus dem Aufsichtsrat soll die Flexibilisierung des Rüsselsheimer Werkes aber keine Folgen für die Auslastung in Bochum haben, wo weiterhin Zafira sowie Astra-Limousine und Caravan gefertigt werden.
weiter lesen



GM investiert Milliarden in deutsche Opel Werke

Rick Wagoner, GM Chef

General Motors Europa steigert Absatz und Vorsteuergewinn - Marktanteil sinkt - Werk Kaiserslautern bleibt erhalten

Rüsselsheim - Mit einer Milliardeninvestition soll der Autobauer Opel wieder auf die Erfolgsspur gebracht werden. Der Mutterkonzern General Motors (GM) werde in seinem Europageschäft (GME) seine Kernmarke stärken und dafür in den nächsten fünf Jahren neun Mrd. Euro investieren, kündigte GME-Präsident Carl-Peter Forster an. Ein Ziel der Strategie sei, den Marktanteil von Opel in Deutschland wieder auf eine "deutlich zweistellige Größe" zu erhöhen, sagte Opel-Vertriebschef Thomas Owsianski. Dies solle allerdings nicht um jeden Preis geschehen, sagte Forster: "Wir wollen die Profitabilität steigern und vermehrt auf Flotten setzen, die höhere Margen versprechen."
weiter lesen



"Europa-Erfolg hängt von Opel ab"

Carl Peter Forster. GM-Europa Chef

GM will mit Milliardeninvestitionen Geschäft ankurbeln/Auch Standort Rüsselsheim profitiert

RÜSSELSHEIM Von den neun Milliarden Euro, die GM Europa bis 2012 in die Kernmarke Opel investiert, fließen 6,5 Milliarden in die Entwicklung neuer Automodell und neuer Antriebssysteme. Von den übrigen 2,5 Milliarden Euro sollen die Werke profitieren. Rüsselsheim erhält davon 900 Millionen Euro.
Es gehe darum, die Kernmarke zu stärken, sagte GM Europa-Präsident Carl-Peter Forster gestern in Rüsselsheim: "Unser Erfolg in Europa steht und fällt mit Opel." Ziel der neuen Strategie sei es jedoch nicht, Marktanteile um jeden Preis zu erkaufen. "Wir wollen die Profitabilität erhöhen und verstärkt auf Fahrzeuge mit höheren Margen setzen", erläuterte Forster. Als Zukunftsmarkt bezeichnete er einmal mehr Russland, wo Opel und Chevrolet derzeit schon einen Marktanteil von 11,6 Prozent hätten. "Sehr bald wird Russland der größte Markt in Europa sein", prognostizierte er.
weiter lesen






GM mit dunkelrotem Quartalsabschluss

Im Nordamerika-Geschäft sind die Verluste wieder gestiegen

General Motors Corp. (GM) hat für den Abschnitt Januar bis März trotz besseren Ergebnissen im internationalen Geschäft einen Konzernverlust von 3,25 Mrd. $ ausgewiesen.

General Motors Corp. ( GM ) hat für das erste Quartal erneut einen massiven Reinverlust von 3,25 Mrd. $ oder $ 5.74 je Aktie geschrieben. Das Ergebnis wurde erneut durch Restrukturierungskosten in Nordamerika belastet sowie durch eine Wertberichtigung auf der 49%igen Beteiligung an GMAC Financial Services in Höhe von 1,45 Mrd. $ sowie weitere Rückstellungen von 731 Mio. $ im Zusammenhang mit dem Sanierungsverfahren der ehemaligen Teile-Tochter Delphi Corp. Ohne die Sonderbelastungen betrug der Quartalsverlust 350 Mio. $ oder 62 Cent je Aktie.
weiter lesen



Düstere Wolken über Opel Rüsselsheim

Saab 9-3 Produktion in Schweden

GM zieht Bauauftrag von Opel ab

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hat bei den Produktionsplänen für Europa eine Kurskorrektur vollzogen. Der Konzern hat offenbar vor, in Kürze die Fertigung der nächsten Generation des Saab-Modells 9-3 statt nach Rüsselsheim ins Stammwerk der Schweden zu vergeben.

Nach Informationen aus Unternehmenskreisen wird sich der GM-Aufsichtsrat voraussichtlich im Juni mit dem Thema befassen. Der Autobauer gibt damit dem schlecht ausgelasteten Saab-Werk Trollhättan den Vorzug vor dem Opel-Stammwerk, das den Wagen der Planung nach ursprünglich hätte bauen sollen.

Zum Ausgleich erwäge das GM-Management um Europachef Carl-Peter Forster, Aufträge auf Basis der Astra-Plattform oder des Chevrolet Epica nach Rüsselsheim zu vergeben, heißt es im Konzern. Ein Sprecher von GM Europa (GME) wollte die Pläne nicht kommentieren: "Unser Management äußert sich im Moment noch nicht zum Produktionsstandort des zukünftigen Saab 9-3." Das Management habe aber gerade glasklare Zusagen für Auftragsvolumina an die Werke gegeben. Hieran werde sich der Hersteller halten, sagte der Sprecher.
weiter lesen



Bochum: Ärger um Opel-Pensionen

Erhöhung ihrer Opel-Rente wegen Gleichbehandlung!

"Nicht billiger als die Chinesen"

In wenigen Wochen erwartet Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel die Mitteilung von General Motors, wie viele Autos ab 2010 in Bochum gebaut werden können. Doch zum Jahresende 2008 droht zunächst Personalabbau

Die Spannung wächst bei Opel Bochum. Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel geht davon aus, dass die Mutterfirma General Motors in den nächsten Wochen die Katze aus dem Sack lässt und ent-hüllt, wie viele Autos ab 2010, wenn der neue Astra kommt, am Bochumer Standort gebaut werden können.

Die sogenannte "Volumen-Verteilung" sei bis dahin die entscheidende Frage. "Je mehr man von diesem Kuchen bekommt, desto sicherer werden die Arbeitsplätze", erläuterte Einenkel. Zur Zeit würden am Bochumer Standort noch 6 100 Mitarbeiter beschäftigt, doch schon zum Jahresende drohe ein weiterer personeller Aderlass in Bochum: Wegen der bis dahin sinkenden Produktion seien 450 Jobs gefährdet, dieselbe Anzahl an Arbeitsplätzen sollen durch Auslagerungen gerettet werden. In aktuellen Verhandlungen sei man dabei, dieses Problem mit Abfindungsverträgen oder Übernahme durch Partnerfirmen zu lösen. Betriebsbedingte Kündigungen seien durch den sogenannten "Zukunftsvertrag" ausgeschlossen.

Die Pläne zum Personalabbau habe GM durchaus nicht verschwiegen, als es um die Zukunft der einzelnen Werke ging. Das sei die Bedingung für den Zuschlag gewesen, auch ab 2010 den Astra in Bochum bauen zu dürfen. Das Management gehe davon aus, dass es für den Bau zukünftiger Autos eben weniger Leute brauche. Fest stehe jedoch nach wie vor, so Einenkel, "dass wir das einzige Zafira-Werk sein werden und das größte deutsche Astra-Werk in Europa."

Zur Zeit regten sich Stimmen in anderen GM-Werken, die darauf pochen, Bochum müsse auch seinen Beitrag leisten. Einenkel erinnert: "Im englischen Ellesmere Port wurde die Nachtschicht gestrichen und in Antwerpen die Hälfte der Produktion. Bochum aber macht zur Zeit noch Zusatzschichten." Quelle: www.derwesten.de 

Opel-Werk bangt um Auslastung

Opel Rüsselsheim.

News über GM und Opel

Chevrolets aus Rüsselsheim
Opel baut billiger als China
Opel-Betriebsratschef Klaus Franz will die nächste Generation des Chevrolet Epica im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim bauen lassen - zum Preis der Materialkosten. Dies habe er dem Management von General Motors (GM) vorgeschlagen, sagte Franz der Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche". Damit könnte das Mittelklassemodell der GM-Billigmarke Chevrolet günstiger als in China produziert werden. Das Modell Epica basiert wie der Opel Vectra-Nachfolger Insignia auf der Global-Epsilon-Architektur.

Die Bosse bleiben lieber zu Hause
Autoschau in New York im Schatten der Finanzkrise / GM und Ford hoffen auf Konjunkturprogramm
New York - Curtis Jackson wirbt auf der New Yorker Autoausstellung für drei neue Modelle von General Motors (GM). Doch das Gerappel des als „50 Cent“ bekannten schwarzen Rappers und die Party-Stimmung im Jacob Javits Convention Center können nicht verbergen, dass dem US-Fahrzeugmarkt ein scharfer Einbruch droht. Mit Folgen auch für die deutschen Hersteller.

GM plant Bau eines zweiten Miniautomobils in Indien
Der US-Automobilhersteller General Motors Corp (GM), Detroit, will ein zweites Minifahrzeug auf den indischen Markt bringen. "Wir glauben, es gibt Raum für uns, das Miniautomobil-Segment in Indien ein weiteres Mal zu betreten", sagte Nick Reilly, President Asia Pacific bei GM. Das neue Modell könne innerhalb von zwei Jahren eingeführt werden. Vor knapp einem Jahr hatte der Fahrzeughersteller sein erstes Miniautomobil auf dem Subkontinent auf den Markt gebracht.

General Motors entwickelt neues Verbrennungverfahren
Die Auto-Industrie arbeitet seit Jahren nicht nur an der Entwicklung alternativer Antriebssysteme, sondern auch an immer weiteren Reduzierungen von Verbrauch und Emissionen bei den heutigen Otto- und Diesel-Triebwerken. Das ist für die Öffentlichkeit nicht immer spektakulär, aber in der Addition der zahlreichen kleinen Schritte sehr erfolgreich. Bei Benzinmotoren einen großen Sprung nach vorn könnte das jetzt erstmals von General Motors vorgestellte homogene Kompressionszündungs-System HCCI (Homogeneous Charge Compression Ignition) darstellen, das in Kombination mit anderen modernen Technologien rund 15 Prozent Kraftstoff einspart und bereits heute zukünftige Abgasnormen erfüllt.

GM Europe will bis zu 5.900 Stellen abbauen - Magazin
General Motors Europe (GM Europe) will einem Pressebericht zufolge zahlreiche Stellen streichen. Zwischen 3.000 und 5.900 Arbeitsplätze sollen noch in diesem Jahr über Abfindungen und Auslagerungen abgebaut werden, berichtet die Online-Ausgabe des Magazins "Auto Motor und Sport" und beruft sich dabei auf nicht näher genannte Konzernkreise.
Betroffen seien vor allem die Opel-Werke in Belgien, Deutschland, England und Spanien sowie das schwedische Saab-Werk in Trollhättan.

GM ruft in USA 200.000 Autos in die Werkstätten
Der US-Autobauer General Motors (GM) hat mehr als 200.000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr in die Werkstätten gerufen. Betroffen sei jeweils ein Modell der Konzernmarken Buick und Pontiac mit 3,8-Liter-V6-Motor der Baujahre 1997 bis 2003, teilte das Unternehmen gestern in Detroit mit.



Presseerklärung 3 der AUB-Opel

AUB-Opel

Franz sagt nur die „halbe Wahrheit“ (2. Teil)Presse bestätigt: Personalabbau auch in Rüsselsheim


Wahrheitswidrig behauptete Klaus Franz den Betriebsrat über den im EEF, von der AUB-OPEL als „Geheimvertrag“ kritisierten Rahmenvertrag zu weiteren Auslagerungsvorhaben, informiert zu haben.

Richtig dagegen ist;


Franz hat lediglich im Rahmen einer Mehrarbeitssitzung auf weitere Auslagerungen von Betriebsteilen in Europa hingewiesen. Zwar schloss er Auswirkungen für Rüsselsheim aus – den in Verhandlung stehenden EEF Rahmenvertrag erwähnte Franz mit keiner Silbe.

Erst auf schriftliche Anfrage des AUB Betriebsratsmitglieds Horst Schmitt räumte Klaus Franz „Verhandlungen über einen Rahmenvertrag“ im EEF ein.
Schmitt war wie die übrige Öffentlichkeit erst durch Presseberichte auf diesen „Rahmenvertrag“ aufmerksam geworden.

Erst eine Wochen später wurde detaillierter über diesbezügliche Pressemeldungen informiert. Lediglich 952 Mitarbeiter seien Europaweit von den Anträgen der Geschäftsleitung betroffen. Rüsselsheim wäre gänzlich vom Personalabbau ausgeschlossen.

Erneut ist sind Öffentlichkeit und Opel-Mitarbeiter durch einen Pressebericht in der Fachzeitschrift „AUTO MOTOR SPORT“ vom 10. März 2008 überrascht worden. Demnach plant GM Europa auch im Rüsselsheimer Stammwerk Personalabbau.

AUB-OPEL: „Wir wollen keine halben Wahrheiten“

Damit wird bewiesen dass es sich bei der „Franz Erklärung“ um eine „Info mit geringem Halbzeitwert“ gehandelt hat. Die Rüsselsheimer Opelmitarbeiter haben ein Anrecht auf die volle Wahrheit.
„Beruhigungspillen a la Klaus Franz“ mit nur halben Wahrheitsgehalt entbehrt jedem Verständnis. Wer die externen Ausschreibungen der Firma Opel in Rüsselsheim verfolgt, stellt überrascht fest dass die Einstellungen von 300 Ingenieuren und Designern jedes Jahr die „normale Fluktuation“ ausgleicht und nicht den Erfolg darstellt den man aus politischem Antrieb gerne nach außen hin publiziert.

AUB-OPEL fordert:
“Schluss mit der Geisteshaltung aus dem vorigen Jahrhundert“

Die Mitglieder des EEF sind Delegierte der nationalen Betriebsratsgremien – sie haben daher mit Auftrag der lokalen Betriebsräte zu handeln – und nicht in Geheimverhandlungen über deren Köpfe hinweg.
Der Hinweis von Klaus Franz in der lokalen Presse, das EEF sei „nicht rechenschaftspflichtig“ zeigt im Zusammenhang mit den jüngsten Pressemitteilungen das es ihm mit dieser Aussage ernst ist. Wer die Informations- und Beteiligungsrechte der lokalen Betriebsratsgremien so gering schätzt und mit der Wahrheit so leichtfertig umgeht, der weist erhebliche Defizite im demokratischen Umgang mit Kollegen/innen auf.

Horst Schmitt
Für die AUB-OPEL Betriebsgruppe
Rüsselsheim 11.03.2008



Presseerklärung 2 der AUB-Opel

AUB-Opel in Rüsselsheim

Franz sagt nur die „halbe Wahrheit“

Wahrheitswidrig behauptet Klaus Franz bereits am Donnerstag der vergangenen Woche den Betriebsrat über den im EEF, von der AUB als „Geheimvertrag“ kritisierten Rahmenvertrag zu weiteren Auslagerungsvorhaben, informiert zu haben.

Richtig dagegen ist;

An diesem Donnerstag hat er lediglich im Rahmen einer Mehrarbeitssitzung auf weitere Auslagerungen von Betriebsteilen in Europa hingewiesen. Zwar schloss er Auswirkungen für Rüsselsheim aus - den in Verhandlung stehenden EEF Rahmenvertrag erwähnte Franz mit keiner Silbe.

Erst auf schriftliche Anfrage des AUB Betriebsratsmitglieds Horst Schmitt räumte Klaus Franz „Verhandlungen über einen Rahmenvertrag“ im EEF ein.

Schmitt war wie die übrige Öffentlichkeit erst durch Presseberichte auf diesen „Rahmenvertrag“ aufmerksam geworden.

AUB sagt: “Geisteshaltung aus dem vorigen Jahrhundert“

Wer wie Klaus Franz die Informations- und Beteiligungsrechte der lokalen Betriebsratsgremien so gering schätzt weist erhebliche Defizite im demokratischen Denken auf. Die Mitglieder des EEF sind Delegierte der nationalen Betriebsratsgremien - sie haben daher mit Auftrag der lokalen Betriebsräte zu handeln - und nicht in Geheimverhandlungen über deren Köpfe hinweg.

Sein Hinweis, das EEF sei „nicht rechenschaftspflichtig“ zeigt jedenfalls sein gestörtes Verhältnis zu demokratischen Prinzipien.

AUB Betriebsgruppe OPEL
Rüsselsheim 27.02.2008



Presseerklärung 1 der AUB-Opel

AUB-Opel in Rüsselsheim

Verhandlungen hinter verschlossenen Türen

Betriebsräte und Belegschaft verunsichert

Entgegen bisherigen Verlautbarungen sind offensichtlich weitere Personalreduzierungen bei OPEL in Vorbereitung. So werden z.Zt. Verhandlungen über einen „Rahmenvertrag“ für Mindeststandarts bei Auslagerung von weiteren Produktionsbereichen vorbereitet.


Auf Anfrage eines AUB Betriebsratsmitglieds bestätigte der BR Vorsitzende Klaus Franz diesen Vorgang. Demnach werden bereits seit längerer Zeit im EEF (Europäisches Mitarbeiter Forum) entsprechende Verhandlungen mit GM durchgeführt. Angeblich sei der Betriebsrat in Rüsselsheim nicht darüber informiert worden weil das Rüsselsheimer Werk hiervon „nicht betroffen sei“.

Die Betriebsratsmitglieder der AUB-OPEL trauen diesen unverbindlichen Erklärungen aus bisherigen negativen Erfahrungen heraus nicht.

Ungeheuerlicher Vorgang

Die AUB-OPEL Betriebsgruppe hält diese Art „Geheimniskrämerei“ für einen ungeheuerlichen Vorgang. Es ist unentschuldbar das die nationalen lokalen Betriebsratsgremien derartig entmündigt werden.


Wir verlangen daher unverzügliche umfassende Informationen über das komplette Ausmaß geplanter Personalreduzierung bzw. Auslagerung von Betriebsteilen und Benennung der Standorte in der nächsten Betriebsratssitzung, Donnerstag den 28.02.2008

AUB Betriebsgruppe OPEL
Rüsselsheim 26.02.2008



Opel/Saab: GM will 5.900 Arbeitsplätze abbauen

General Motors Europe will noch in diesem Jahr seine westeuropäische Produktion deutlich verschlanken, um seinen Gewinn zu verbessern.

Wie auto-motor-und-sport.de aus Konzernkreisen erfahren hat, sollen zwischen 3.000 und 5.900 Arbeitsplätze über Abfindungen und Auslagerungen abgebaut werden. Derzeit beschäftigt GM Europe 55.700 Mitarbeiter.

Auch deutsches Werk betroffen

Betroffen sind vor allem die Opel-Werke in Belgien, Deutschland, England und Spanien sowie das schwedische Saab-Werk in Trollhättan.

"Das Management hat uns einen drastischen Personalabbau-Katalog vorgelegt, den wir derzeit prüfen und grundsätzlich in Frage stellen", betonte Rainer Einenkel, Betriebsratschef von Opel Bochum. Neben dem bereits bekannten Personalabbau in Bochum und in Antwerpen will GM Europe bis zu 900 Arbeitsplätze in Spanien auslagern, weitere 500 Stellen im britischen Ellemesmere Port. Auch das Stammwerk Rüsselsheim soll vom Personalabbau betroffen sein.
weiter lesen



Detroit-Blues

GM in Detroit, Hauptverwaltung

Denkt General Motors (GM) schon wieder an Entlassungen? Der größte Autobauer in Detroit hatte sich geschickt gegen einen Abschwung in seinem US-Kernmarkt abgesichert. Das Unternehmen hat Geschäfte wie Allison Transmission und eine Mehrheitsbeteiligung an seinem Finanzbereich GMAC verkauft, bevor die Kreditkrise zugeschlagen hatte. Dadurch häufte die Firma Liquidität an, die mit 24 Mrd. Dollar komfortabel aussieht. Aber dieser Betrag könnte nicht ausreichen, um GM über einen Abschwung hinwegzuhelfen.

Wie kommt das? Nun, die Geschwindigkeit, mit der sich die finanziellen Mittel des Kfz-Herstellers verringern, scheint sich überhaupt nicht bremsen zu lassen. Das liegt teilweise daran, dass GM weiterhin Geld in ehemalige Töchter und Zulieferer wie Delphi, American Axle und GMAC stecken muss. Zudem schlug der Rückkauf der Zentrale und anderer Büros gerade mit rund 820 Mill. Dollar zu Buche.
weiter lesen



Opel lagert weiter aus

Fünf vor 12 bei Opel in Bochum

Die Adam Opel GmbH plant offenbar, bis zum Jahresende im Bochumer Werk 460 Stellen abzubauen. Sie sollen ausgelagert werden.

Betroffen sind zum Beispiel die Bereiche Werksbahn und Instandsetzung.

Bereits morgen werden im Bochumer Werk interessierte Unternehmen erwartet, die die Arbeitsplätze übernehmen wollen. Über die Abwicklung verhandeln zur Zeit Betriebsrat und Management.

Insgesamt will Opel in diesem Jahr europaweit knapp 900 Stellen abbauen.
Quelle: WDR-Videotext Tafel 759/0003 v. 26.02.2008






Demo Nokia Bochum

Nokia schließt in Bochum

Für Nokia: Opel legt Dienstag Bänder still.

Um den Nokianern im Kampf gegen die Werksschließung zur Seite zu stehen, werden am Dienstag im Opelwerk Bochum die Bänder gestoppt. Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel bekräftigte am Donnerstagabend der WAZ gegenüber: "Opel wird an diesem Tag keine Autos bauen."

Um 12 Uhr würde sich die Opel-Frühschicht, deren Schicht ansonsten bis 14 Uhr geht, am Werkstor von Nokia einfinden, um dort am "ersten von mehreren Aktionstagen" teilzunehmen.

Die Opel-Mittagschicht sei aufgerufen, der Frühschicht nach Nokia zu folgen. Außerdem würden Busse mit Opel-Kollegen aus Rüsselsheim und Kaiserslautern hinzustoßen.
Quelle: WAZ-Bochum v. 18.01.2008



Massenkundgebung für Nokia geplant

Nokia: Großdemo geplant

Essen. Gewerkschaft und Betriebsrat rufen zur Massenkundgebung in Bochum auf. NRW-Ministerin Christa Thoben trifft finnisches Management in Berlin. EU prüft Hilfen. Opel plant Ausstand.

Weder die Landesregierung NRW noch die IG Metall wollen sich mit dem Aus des Nokia-Werkes in Bochum abfinden. Der Nokia-Betriebsrat und die IG Metall rufen für Dienstag zu einem Aktionstag mit Demonstration und Großkundgebung in Bochum auf, in die möglicherweise noch die europäischen Nokia-Standorte eingebunden werden sollen. Opel-Betriebsratschef Einenkel kündigte an, dass am Tag der Demonstration die Bänder bei Opel stillstehen sollen.

"Was Nokia für den Standort Bochum plant, heißt doch auch, dass sich kein Werk in Europa mehr auf eine solche Unternehmensführung verlassen kann", sagte der IG-Metall-Bezirksleiter in NRW, Oliver Burkhard. Zudem seien kurzfristig Gespräche über den Standort mit dem Nokia-Vorstand in Finnland geplant. Die IG Metall betont, dass es keinerlei Aufsichtsratsbeschluss zur Stilllegung des Werkes gebe, lediglich eine Absichtserklärung.
weiter lesen



Gibt es für Nokia keine Rettung?

Nokia-Chef: Keine Rettung für Bochumer Werk

Nokia bleibt hart. Die deutsche Geschäftsführung des finnischen Handy-Herstellers wehrt sich gegen die massive Kritik im Zusammenhang mit der Schließung des Bochumer Werks und hat bestätigt, dass es keine Rettung des Werkes geben wird.

In einem Interview mit BILD wies der Sprecher der Geschäftsführung, Klaus Goll, den Vorwurf der „Subventionsheuschrecke“ entschieden zurück. „Das trifft nicht zu. Subventionen werden von Regierungen vergeben und an bestimmte Bedingungen geknüpft. Das haben wir getan – sogar länger als von uns gefordert“, sagte Goll. Es gebe daher auch keinen Grund für Rückzahlungen an die Landesregierung Nordrhein-Westfalens.

mehr lesen



Qualitätsinitiative: Opel gibt 6 Jahre Garantie

Gewährleistungsfälle seit 2001 um 50 Prozent gesunken

Rüsselsheim. Sechs Jahre lang im eigenen Auto unterwegs sein, frei von der Sorge größerer Reparaturkosten – diese Supergarantie bietet Opel ab 1. Januar 2008 den Pkw-Neuwagenkäufern. Im Durchschnitt behält in Deutschland ein Neuwagenkäufer sein Fahrzeug 5,5 Jahre. Mit der sechsjährigen Garantie ermöglicht Opel seinen Kunden ein sorgenfreies Autoleben. Die Garantie setzt sich zusammen aus zwei Jahren Neuwagengarantie plus vier Jahren Opel Anschlussgarantie. Bis 150.000 Kilometer Laufleistung übernimmt Opel in diesem Zeitraum die vollen Lohnkosten bei versicherten Reparaturen und anteilig die Materialkosten. Die Opel Anschlussgarantie schließt alle wichtigen Baugruppen ein. Das Angebot ist zunächst befristet bis 31.März 2008 und gilt für alle Pkw-Neuwagenkäufe, ausgenommen bleibt das Agila Basismodell.

„Dank der hervorragenden Qualität unserer Fahrzeuge können wir dieses Angebot machen. Es hat sich in den letzten Jahren herumgesprochen, wie hochwertig und zuverlässig unsere Autos wieder sind. Dies belegen auch die Zahlen. So sind die Gewährleistungsfälle seit 2001 um 50 Prozent gesunken“, erklärt Thomas Owsianski, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Service. „Getreu unserem neuen Markenclaim „Entdecke Opel“ wollen wir so noch mehr Autofahrer von der neuen Opel-Qualität überzeugen“.



WiredMinds eMetrics tracking with HotTracker

Opel will Getriebe in Bochum ausmustern

Rainer Einenkel. Keine Ausreden. Handeln jetzt!

Zukunft der Schwesterfirma Powertrain in Gefahr. Fertigung im Werk II nach Informationen des Betriebsrats ab 2012 überflüssig

Bochum. Am Bochumer Opel-Standort machen sich 650 Beschäftigte der Schwesterfirma Powertrain Sorgen um die Zukunft: Das Getriebe, das im Opelwerk II u.a. für den Corsa hergestellt wird, sei ab 2011/12, wenn der neue Corsa kommt, nicht mehr gefragt, erfuhr der Betriebsrat aus dem Aufsichtsrat. Eine Nachfolgeproduktion sei nicht in Sicht, offenbar auch nicht geplant.

Der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel ist alarmiert: "Eine Entscheidung in dieser Richtung würde ab 2011/12 das Aus für das Bochumer Opelwerk II bedeuten." Am Dienstag wurde die Belegschaft per Flugblatt informiert.

Vor zweieinhalb Wochen noch hatte Carl-Peter Forster, Präsident von General Motors Europe, in Bochum den Opel-Mitarbeitern die Fertigung der neuen Astra- und Zafira-Modelle ab 2010 zugesichert. Doch immer noch, so Einenkel, sei völlig offen, wie viele Autos dann eigentlich von den Bochumer Bändern rollen könnten. Über die Volumensverteilung zwischen den einzelnen Standorten werde immer noch verhandelt.
weiter lesen



Werk II vor dem AUS?

Opel Betriebsratschef Rainer Einenkel Er ist in großer Sorge wegen einer möglichen Schließung des Werkes II in Bochum.

Wechselbäder bei Opel
Bochum, 18.12.2007, Von Rolf Hartmann

18 Tage, nachdem Carl-Peter Forster die Produktion der Modelle Astra und Zafira ab 2010 zugesichert hatte, herrscht wieder Sorge: Die Anschlussproduktion für die Schwesterfirma Powertrain ist ungeklärt

Am 1. Dezember hatte Carl-Peter Forster, Präsident der Opel-Mutter General Motors Europe, im Bochumer RuhrCongress den Opel-Beschäftigten fest zugesichert: Ab 2010 werden am Standort Bochum die neuen Modelle der Reihe Astra und Zafira gebaut. Doch jetzt geht schon wieder eine Sorge um, diesmal in der Schwesterfirma Powertrain im Opelwerk II, wo 650 Mitarbeiter die Getriebe fertigen.

Laut Betriebsratsvorsitzendem Rainer Einenkel ist die Anschlussproduktion ab 2011 ungeklärt. Das Problem: Zur Zeit wird dort das kleine Getriebe 13+ gebaut, etwa für die Opelmarke Corsa. Doch dieses Getriebe soll nach bisherigen Planungen, die im Aufsichtsrat vorgestellt wurden, künftig durch ein anderes Getriebe ersetzt werden, das die Bezeichnung F 17 trägt und offenbar nicht in Bochum produziert werden soll. Einenkel sieht Schlimmes kommen: "Eine Entscheidung in dieser Richtung würde ab 2011/12 das Aus für Bochum Werk II bedeuten."
weiter lesen



Opel-Rentner können mit Nachzahlung rechnen

Adam Opel muß ganz tief in die Tasche greifen!

Dass die Adam Opel GmbH rund 20.000 ehemaligen Firmenangehörigen an den deutschen Standorten Betriebsrenten nachzahlt, war eines der Hauptthemen gestern im Opel-Werk Rüsselsheim.
Firmensprecher Andreas Krömer erklärte, Angaben über die Größenordnungen der zu erwartenden Nachzahlungsbeträge für ehemalige Arbeiter, etwa anhand von Beispielsfällen, seien nicht möglich, weil die zu Grunde liegende Rentenformel zu kompliziert sei.

Die Beträge würden aber in allen Fällen maximal im „Hunderterbereich“ liegen, so Krömer. Entsprechend falsch und aus der Luft gegriffen sei der von den Agenturen genannte Betrag von 40 Millionen Euro, den Opel für die Angleichung insgesamt aufbringen müsse. In den Genuß der Nachzahlungen kämen auch die Hinterbliebenen der Opel-Rentner.

Falsch, Pressesprecher Krömer!
Eine ganz einfache Formel beweist, dass Sie mit Ihrer Aussage vollkommen daneben liegen. Daher liegt der Verdacht nahe, dass Sie bewusst die Unwahrheit sagen!

40 Euro/MA x 12 Mon. x 4 Jahre = 1.920 Euro/MA x 20.000 MA = 38.400.000 Euro Nachzahlung

Bei einer Nachzahlung ab 1993 sind, dann sind sogar 134,4 Mio. Euro fällig!

Jeder Mitarbeiter kann um die 2.000 Euro plus 4% Verzinsung erwarten! Hinzu kommen noch die Belastungen durch die Erhöhung der zukünftigen Opel-Betriebsrenten! Unverständlich ist es, dass Opel ganze 4 Monate für die Neuberechnung der Renten benötigt. Mit SAP geht sowas innerhalb von max. 1 Woche! Laut Opel-Schreiben vom 11.12.2007 wird eine Neuberechnung der Renten ab dem 01.07.1993 erfolgen. Das heißt, Opel muß ganz tief in die Tasche greifen und über 100 Mio. Euro nachzahlen. Daran werden wir Opel messen.

IG-Metall hat die Opel-Rentner 14 Jahre lang im Stich gelassen!
Pressesprecher Krömer wird zitiert: "Warum erst jetzt Bewegung in die Sache gekommen ist, kann ich nicht sagen!" Ich kann Sie gerne aufklären, Herr Krömer, warum erst jetzt Bewegung in die Sache gekommen ist. Schauen Sie sich doch einfach das Youtube-Video an! Ein Einzelkämpfer hat für 20.000 Opelaner eine höhere Betriebsrente erstritten. Die Damen und Herren Betriebsräte haben dahingegen 14 Jahre lang keinen Finger krumm gemacht. Die BR-Chefs, Klaus Franz und Reiner Einenkel, haben die Opel-Rentner einfach hängen gelassen. Das gleiche vernichtende Urteil trifft auch auf unseren ehem. IG-Metall Bevollmächtigten Ludger Hinse zu! Aber Herr Krömer das alles wissen Sie und Ihre Bosse bestimmt schon bedeutend länger! Gell?

Man fragt sich was Betriebsräte und IG-Metall taugen, wenn letztendlich doch jeder Opelaner auf sich allein gestellt ist, wenn er um seinen Arbeitsplatz oder seine Rente kämpft? Wenn Sie Herr Krömer noch Fragen haben, dann rufen Sie doch bitte einen der ehemaligen Mitarbeiter an.

Übrigens weiteres Ungemach bahnt sich an.
Auch die Rentenanpassung äquivalent zu der letzten Tariferhöhung wurde nicht umgesetzt, zwar berief sich Opel damals auf dessen schlechte finanzielle Lage, doch nachdem in letzter Zeit ein Aufschwung vermeldet wurde, besteht auch an dieser Front Handlungsbedarf. Da keine Rücklagen vorhanden zu sein scheinen, trägt nun jedes Opel-Werk laut Anweisung des Vorstandes die neuen Kosten für dessen Betriebsrentner selbst. Wehe dem Werk das diese Last nicht schultern kann...
Wird fortgesetzt

Norbert Spittka, Bochum-Gerthe, 17.12.2007



Fehler bei Opel Betriebsrenten.

Statement von Angela Merkel

Ex-Opelaner Werner Günther fragt Frau Merkel: "Wie weit müssen wir mit unseren Lohnnebenkosten noch nach unten gehen damit das Arbeitgeber-Lager befriedigt wird?"

Angela Merkel: "Manches ist nicht so toll gelaufen bei Opel so das drastische Maßnahmen ergriffen werden mußten..." (auszugsweise)



Merkel: Management Fehler sind bei Opel passiert!

Forster schlägt zurück

Carl Peter Forster. GM-Europa Chef

Benzin-Wut
Auto-Boss: Macht unsere Branche nicht kaputt!
Von STEFAN ERNST
Zürich – Steigende Benzinpreise sowie hohe Steuern und Gebühren machen Autofahren teuer wie nie! Folge: eine dramatische Absatzkrise auf dem deutschen Pkw-Markt (minus 9 %)!

General-Motors-Europe-Chef Carl-Peter Forster warnt: „Die Autobranche wird von der Leit- zur Leid-Industrie. Wird der Trend nicht gestoppt, sind Tausende Jobs bedroht!“ Ein Preistreiber sei der Staat:

„Ich fordere die Verantwortlichen auf, sofort einzugreifen und zumindest die Kraftstoffsteuern zu senken.“ Die Politik verunsichere die Verbraucher: „Dauernd wiederkehrende Debatten um Tempolimits, Pkw-Maut oder Fahrverbote lähmen Kauflust, vertreiben Kunden.

Wir brauchen dringend Klarheit, wie viel Kfz-Steuer auf CO2-Basis fällig wird. Jeder Tag Warten bremst Umsatz, verbrennt Geld!“ Auch die Ölkonzerne treffe Schuld: „Sie müssen das Spritpreis-Chaos beenden!
Ständig neue Abstände zwischen Superbenzin und Diesel irritieren genauso wie die Unklarheit, wie lange es noch Normalbenzin geben wird. Das trägt unnötig zu Frust und Kaufzurückhaltung bei und muss abgestellt werden.“ Quelle: BILD



GM fürchtet wegen Ölpreis Absatzrückgang in Europa

Carl Peter Forster. GM-Europa Chef

Der US-Autohersteller General Motors hat sich alarmiert über die Aussichten für sein Europa-Geschäft gezeigt.

Die Verkaufszahlen drohten auf das niedrigste Niveau seit Jahrzehnten zu sinken, erklärte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster. Grund seien die steigenden Ölpreise, hohe Rohstoffkosten und die Stärke des Euro. "Um es klar zu sagen, der steigende Ölpreis hat große und dauerhafte Auswirkungen auf unser Geschäft - und das nicht nur in Nordamerika."
weiter lesen