Nokia schließt in Bochum
Nokia will Werk in Bochum schließen
Der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia will sein Werk in Bochum schließen. Die
Produktion von Mobiltelefonen in Deutschland soll eingestellt werden, teilte die
Gesellschaft am Dienstag in Helsinki mit. Die Produktionsstätte in Bochum soll
daher bis zur Jahresmitte geschlossen werden. Die geplante Schließung wird
voraussichtlich etwa 2.300 Beschäftigte betreffen.
Der Konzern begründete den Schritt mit einer fehlenden Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Standorten. "Aufgrund der Marktentwicklung und der steigenden Anforderungen hinsichtlich der Kostenstruktur ist die Produktion mobiler Endgeräte in Deutschland für Nokia nicht länger darstellbar", sagte Nokia-Vorstand Veli Sundbäck. Die Produktion soll an andere Standorte verlagert werden.
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General Motors will Marke Opel aufwerten
General Motors will in Europa mit seiner Einstiegsmarke Chevrolet unterhalb der Marke Opel punkten. Mit dieser Positionierung sollen die Fahrzeuge aus Rüsselsheim aufgewertet werden.
Frankfurt/Rüsselsheim. Autobauer General Motors (GM) will in Europa mit seiner Einstiegsmarke Chevrolet (ehemals Daewoo) unterhalb der Marke Opel punkten. Mit der Positionierung von Chevrolet wolle man Opel-Fahrzeuge aus Rüsselsheim aufwerten, sagte GM-Europachef Carl-Peter Forster am Dienstag bei einer "Handelsblatt"-Tagung zur Automobilindustrie in Frankfurt. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Forster für Chevrolet in Europa mit einem Absatz von bis zu 300.000 Fahrzeugen nach 240.000 in 2005. Der weltweite Absatz war um 3,4 Prozent von 2,763 auf 2,669 Millionen Fahrzeuge gesunken.
Nur mit einer solchen Mehrmarken-Strategie und zahlreichen Modellvarianten im Angebot könnten langfristig Marktanteile verteidigt werden, sagte Forster und wies interne Kritik am Kurs des Managements zurück. Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hatte kritisiert, dass statt der Mittelklasse von Opel die GM-Marken Cadillac und Chevrolet beworben werden, die in Europa bislang kaum eine Rolle spielten. Nach Forsters Worten wird auf der anderen Seite der Produktpalette die schwedische Tochtermarke Saab das gehobene Segment bedienen. "Wir glauben, dass die Marke in Europa Chancen hat." Die Zahl der Saab-Modelle werde von derzeit zwei auf mindestens drei erhöht. (dpa/at)
Opel im kommenden Jahr größter Verlierer
Opel steht vor Absatzdelle
Harte Zeiten für Opel: Eine Studie sieht die deutsche GM -Tochter im kommenden Jahr als größten Verlierer auf dem deutschen Markt. Experten zufolge wird der Autobauer auf dort verstärkt unter Wettbewerbsdruck geraten. Wer dagegen zu den Gewinnern zählen wird – und auf welches Modell Opel seine Hoffnungen setzt.
FRANKFURT. Laut der Jahresprognose des Brancheninstituts B&D-Forecast, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, werden die Rivalen VW und Renault zu den Gewinnern der Entwicklung zählen. Ein Opel -Sprecher betonte, dass der im kommenden Jahr startende Opel-Vectra -Nachfolger Insignia für Belebung sorgen werde, lehnte jedoch eine Absatzprognose ab.
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WIRTSCHAFT
Opel mit neuem Werbeslogan
Mit dem neuen Slogan "Endecke Opel" will der Rüsselsheimer Autobauer sein Image verbessern.
Wie Opel-Marketingchef Visser mitteilte, wird der neue Werbespruch vom 25. Dezember an in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeführt. Die nichtdeutschsprachigen Opel-Märkte sollen im Laufe des 1. Quartals 2008 folgen.
Das erste neue Modell wird der VectraNachfolger Insignia sein, der im Sommer 2008 auf dem Markt kommen soll. Der Insignia werde maßgeblich dafür sorgen, dass das Stammwerk Rüsselsheim bis mindestens 2012 ausgelastet sei,so Visser.
Quelle: hr-text
Auf der Suche nach dem Anschlussjob
Nach der Abfindung bei Opel haben 70 % der Ex-Mitarbeiter noch keine Arbeit
Seit Juni 2005 sind rund 2600 ehemalige Opel-Mitarbeiter, die per Abfindung aus dem Bochumer Autowerk ausschieden, im "Auffangnetz" der Weiterbildungsfirma BAQ gelandet, um sich dort qualifizieren zu lassen. Doch der erhoffte Arbeitsvertrag bei einer neuen Firma kam für die meisten noch nicht zustande. Nur rund 30 Prozent der Ex-Opelaner konnten bisher in eine neue Stelle vermittelt werden, schätzt ein BAQ-Sprecher anhand seiner Datensammlung.
Anders ausgedrückt: 70 Prozent der Betroffenen sind immer noch auf Jobsuche. Eine "grottenschlechte Quote", so empfindet man das Resultat bei der BAQ selbst. Aber es werden auch einige Gründe genannt, warum die Vermittlung nicht mit eindrucksvollen Zahlen aufwarten kann: Bei einem Drittel der Klienten sei schlicht und ergreifend fraglich, ob sie - trotz weiterer Qualifizierung - überhaupt noch eine neue Arbeitsstelle haben wollten. Es handele sich dabei vor allem um jene, die der Altersgruppe "Mitte bis Ende 50" angehören.
Aber auch Mitarbeiter "ab Mitte 40" täten sich schwer, spontan auf ein Stellenangebot einzugehen. Das habe den Grund, dass sie gern etwas Langfristiges suchen: "Die gehen vorsichtiger 'ran, bevor sie unterschreiben, weil sie was von Dauer suchen." Bei den Jüngeren sei das anders: Die würden auch Stellen akzeptieren, die ihnen nicht unbedingt zusagen, aber als Brücke zum nächsten Job dienen sollen.
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siehe hierzu auch folgenden Beitrag: Opel: Stellenabbau auf Kosten der Allgemeinheit?
GM-Präsident auf Tuchfühlung
Carl Peter Forster. Europavorstand von General Motors (53)
Bei der Opel-Belegschaftsversammlung am 1. Dezember im RuhrCongress wird Carl-Peter Forster nach längerer Zeit sich wieder direkt den Mitarbeitern zum Gespräch stellen. Anschließend trifft er mit OB Scholz zusammen.
Wenn am kommenden Samstag, 1. Dezember, die Opel-Belegschaft zur Versammlung im RuhrCongress eintrifft, wird ein Gast mit besonderer Spannung erwartet: Nach einer dürren Zeit vielfältiger und konfliktreicher Verhandlungen stellt sich Carl-Peter Forster, Präsident von General Motors Europe, der Bochumer Belegschaft direkt zum Gespräch und wird über die Lage des Autokonzerns informieren. Anschließend wird er an der Seite von Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz aufsuchen, um mit ihr Ansiedlungen auf leer stehenden Opelflächen in Bochum zu erörtern.
Wesentliche Fragen in der Belegschaftsversammlung werden der Zukunft des Standortes gelten, schildert Einenkel. Verbürgt ist, dass Bochum ab 2010 den neuen Astra bauen wird, aber noch ist die Größenordnung nicht besiegelt. "Wir wissen, dass wir nichts geschenkt kriegen," sagt der Betriebsratschef im Hinblick auf einen "Einsparkatalog", mit dessen Hilfe das Opel-Management erneut die Kosten senken will.
Ziel des Betriebsrates ist, die drei bestehenden Schichten abzusichern, ab 2010 möglichst viele Astra-Wagen zu fertigen und außerdem Europas einzige Zafira-Produktionsstätte zu werden. Die Zeichen dafür stehen, folgt man Einenkel, nicht schlecht. Noch 2005 habe es bei Opel geheißen: "Bochum hat keine Chance, aber nutzt sie." Das sei vorbei, die Akzeptanz bei der Opel-Mutter GM sei heute wesentlich verbessert. "Wir wollen eine saubere Lösung," bekräftigt Einenkel. Die Zeit für die Vergabe-Entscheidung sei ohnehin bald reif, weil man für die technischen Vorbeitungen auf die künftige Produktion ab 2010 etwa zwei bis drei Jahre Vorlauf rechnen müsse. Bochum, 23.11.2007, von Rolf Hartmann
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Opel baut im Werk Rüsselsheim weitere Stellen ab
Die Adam Opel GmbH hat sich mit dem Betriebsrat auf weiteren Stellenabbau im Werk Rüsselsheim geeinigt. «Die Zahl der Mitarbeiter im Werk Rüsselsheim wird von derzeit knapp 4200 bis Mitte 2012 auf 3450 sinken», sagte Opel-Kommunikationsdirektor Stefan Weinmann am Dienstag.
Rund 250 Mitarbeiter gingen in neue Bereiche wie Forschung und Entwicklung. Zudem werde das Unternehmen den rund 500 Mitarbeitern mit Altersteilzeitverträgen anbieten, diese in Vorruhestandsverträge umwandeln. Kündigungen werde es nicht geben. Der im Jahr 2005 mit dem Betriebsrat geschlossene Standortsicherungsvertrag für das Werk Rüsselsheim wurde entsprechend erweitert.
Im Gegenzug sicherte der Rüsselsheimer Automobilhersteller zu, die Auszubildenden der Lehrjahre 2008 bis 2010 zu übernehmen. Die zur Zeit bei dem Joint Venture Worknet GmbH beschäftigten Auszubildenden der Jahrgänge 2006/2007, sollen ab 2011 unbefristete Arbeitsverträge bei Opel erhalten.
Die Abmachung mit dem Betriebsrat beinhaltet außerdem, dass bis Mitte 2012 sechs Mittelklassemodelle in Rüsselsheim gefertigt werden, wie der Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz sagte. Dabei handele es sich um drei Saab-Modelle (9.3, 9.5 und ein noch nicht näher bezeichnetes) sowie drei Opel-Modelle. Zusammen sollen von ihnen jährlich 250.000 bis 275.000 Einheiten gefertigt werden. Der letzte Modellanlauf ist für 2011 geplant. «Dies ist praktisch eine Produktionszusage bis 2018», sagte Franz.
(Quelle:http://www.markenpost.de)
Opel-Flaggschiff kommt aus Mexiko
Das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim hat das Rennen um den Bau des geplanten Opel-Flaggschiffs verloren. Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen erfuhr, hat General Motors entschieden, dass das Modell ab dem zweiten Quartal 2010 im mexikanischen GM-Werk Ramos Arizpe produziert wird.
Europa-Produktion rechnet sich nicht
Zudem rechnet GM Europa-Chef Carl-Peter Forster nur mit einem maximalen Absatz von 30.000 Einheiten pro Jahr in Europa. Ein derart niedriges Volumen rechtfertigt laut Forster keine eigene Fertigungslinie in Europa. In Ramos Arizpe baut GM deshalb neben dem neuen Opel ein nahezu baugleiches Modell der US-Marke Saturn – ein weiterer Baustein bei der Verschwisterung der beiden Marken, die solche Nischenmodelle für den Konzern erst finanzierbar macht. Intern geplant sind 34.100 Einheiten der Saturn-Variante für 2010 und 50.400 für 2011. Außerdem werden ab 2011 jährlich 12.000 Opel-Astra-Stufenheckmodelle für Osteuropa in Ramos Arizpe gebaut sowie 24.000 Chevrolet.
Mit dem noch namenlosen Opel-Flaggschiff nehmen die Rüsselsheimer das dritte Modell aus nicht-europäischer Produktion ins Angebot – neben dem Geländewagen Antara aus Südkorea und dem Roadster GT aus den USA. "Eine Überschwemmung mit Fahrzeugen aus Übersee befürchte ich aber nicht“, sagte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz. "Allerdings würden wir uns dagegen wehren, wenn global produzierbare Fahrzeuge aus Europa abgezogen würden, um sie etwa in den USA zu bauen. Zu befürchten sind solche Ambitionen beim Saab 9-3, 9-5 und 9-3 Cabrio. Unser Standortvertrag sichert uns hier nur bis Ende 2010 ab."
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Ungewissheit bleibt einzige Konstante
Bochum - Am Ende des Jahres sind die Bochumer Opelaner kaum schlauer als zwölf Monate zuvor. Die Zukunft der Werke ist höchstens mittelfristig gesichert, der Kampf um die Produktion der Nachfolgemodelle von Astra und Zafira ist noch nicht entscheiden und das Thema Kosten steht weiter auf der Tagesordnung.
Gleichwohl kann das vergangene Jahr keinesfalls unter "business as usual" abgelegt werden. Dafür ist viel zu viel passiert. Wir erinnern uns an die Ausgliederung der Werkzeugschleiferei und des Werkzeugbaus. Eine Maßnahme, die vom durchaus kritischen Betriebsrat ausdrücklich mitgetragen wurde. Weil es aus Sicht der Arbeitnehmervertretung in der Tat um ein Geschäft handelt, bei dem es keine Verlierer gibt. Die in diesem Bereich arbeitenden Opelaner bekommen auch als Angestellte der Firma TCM (Österreich) weiter ihren vollen Lohn, werden durch den Opel-Betriebsrat vertreten. Angesichts der ehrgeizigen Pläne von TCM hoffen die Mitarbeiter auf eine rosige Zukunft.
Die ist hunderten Mitarbeitern eines anderen Dienstleisters hingegen verwehrt. Mitte November wurde bekannt, dass der GM-Konzern die Reinigung an den deutschen Standorten neu ausgeschrieben hat. Und die langjährig für Opel tätige Meffert-Gruppe mit Hauptsitz in Rüsselsheim hatte das Nachsehen. Gewonnen hat die Firma Voith, ein weltweit tätiger Konzern mit allein 50 Niederlassungen in Deutschland.
"Wie geht es weiter?"
"Wie geht es für uns weiter nach dem Zukunftsvertrag", stehen die Opelaner auch zwei Jahre nach der großen Krise vor einer ungewissen Zukunft. Schließlich gibt es Überlegungen im Konzern, Produktionslinien in anderen Werken so umzubauen, dass sie beispielsweise auch den Astra bauen können. Gerade nach der Schließung eines Werkes in Portugal bleiben Betriebsrat und Mitarbeiter skeptisch. Trotz aller Zusagen aus der Züricher Europazentrale.
In einem Jahr sind die Opelaner in der Stadt vielleicht schlauer. Für das nächste Jahr sind Entscheidungen über die künftigen Produktionsorte des Astra angekündigt. Der Kampf darum ist längst voll entfacht. Trotz aller Solidaritätsbekundungen der europäischen Betriebsräte. - Thomas Aschwer
29. Dezember 2006 | Quelle: Quelle: Ruhr Nachrichten
Opel korrigiert Angaben zu Stellenentwicklung
Opel korrigiert Angaben zu Stellenentwicklung in Rüsselsheim.
Im Stammwerk Rüsselsheim der Adam Opel GmbH werden keine weiteren Stellen abgebaut. Ein Sprecher des Automobilherstellers korrigierte am Dienstag zuvor gemachte Angaben, wonach die Belegschaft in Rüsselsheim bis 2012 um 750 auf 3.450 verringert wird.
Opel habe mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung geschlossen, die es dem Unternehmen einerseits erlaubt, den rund 500 Mitarbeitern mit Altersteilzeitverträgen anbieten, diese in Vorruhestandsverträge umwandeln. Opel verpflichtete sich dafür im Gegenzug, alle Auszubildenden der Lehrjahre 2008 bis 2010 und rückwirkend auch frühere Azubi-Jahrgänge ab 2011 mit unbefristeten Opel-Verträgen zu übernehmen.
Bis Mitte 2012 werden spätestens insgesamt 3.450 Mitarbeiter in Rüsselheim beschäftigt, heißt es in einer Mitteilung des Opel-Betriebsrats vom Dienstag. Gegenwärtig habe Opel etwa 3.500 Mitarbeiter in Rüsselsheim, sagte Opel-Sprecher Stefan Weinmann Dow Jones Newswires am Abend.
Die Vereinbarung mit dem Betriebsrat war erforderlich geworden, weil Opel nach Projektverschiebungen und fehlende Produktionsvolumina Zusagen für das Werk Rüsselsheim nicht einhalten konnte.
(Quelle:http://www.finanztreff.de)
Opel muß 310 Euro Brutto zahlen!
Opel Hauptverwaltung in Rüsselsheim
Opel muß die in der Metall-Tarifrunde 2006 vereinbarte tarifliche Einmalzahlung in Höhe von 310 Euro brutto zahlen.
Opel muß die in der Metall-Tarifrunde 2006 vereinbarte tarifliche Einmalzahlung in Höhe von 310 Euro brutto zahlen. Das hat das Arbeitsgericht Bochum entschieden. Es ist für die IG Metaller das zweite positive Urteil im Streit um die tarifliche Einmalzahlung. Bereits im September hatte das Arbeitsgericht den Beschäftigten Recht gegeben. Opel hatte die Zahlung von der Entscheidung über die Produktion des Astra-Nachfolgemodells in Bochum 2010 abhängig gemacht. Falls bis Ende März 2007 keine Entscheidung gefallen sein sollte, wollte Opel die Einmalzahlung tätigen. Doch Opel verweigerte die Zahlung. 2000 Opelaner hatten ihre Ansprüche geltend gemacht. Zur Klärung wurden zwei Musterprozesse geführt - mit Erfolg für die Opel-Mitarbeiter. Das Unternehmen kündigte nun Berufung beim Landesarbeitsgericht an.
Donnerstag, 25.10.07 - 09:30 Uhr
Quelle: http://www.radio985.de/lokalnachrichten.html
General Motors erwägt Produktion in den USA
General Motors erwägt Produktion von Opel-Modellen
General Motors erwägt Produktion von Opel-Modellen in den USA
Die Opel-Mutter General Motors (GM) erwägt angesichts des schwächelnden Dollars die Produktion von Opel- Modellen in den USA.
Frankfurt/Main. Sollte der in den USA unter der Marke „Saturn“ vertriebene Kompaktwagen „Astra“ gut ankommen, könne dies ein sinnvoller Weg sein, sagte Opel-Chef Hans Demant am Dienstag in Frankfurt auf einer „Handelsblatt“-Tagung. Sinn mache eine Produktion in den USA aber erst jenseits der Marke von rund 250.000 verkauften Fahrzeugen. Gegenwärtig peilt GM mit dem Astra in Nordamerika ein Absatzziel von rund 40.000 Wagen an. Von Januar 2008 an wird Opel erstmals seit 30 Jahren wieder in großem Stil Autos für den Markt in Nordamerika bauen.
„Wir haben eigentlich immer die Strategie, dort zu produzieren, wo verkauft wird“, sagte Demant. Zunächst werde sich GM aber die Entwicklung ansehen. Medienberichten zufolge denkt der Konzern aber auch an einen Start des Kleinwagens Corsa und des Mittelklassewagens Vectra in Übersee. Wegen des starken Euro wolle Opel derzeit keine weitere Modelle in die USA ausführen, hatte Opel-Marketing-Chef Alain Visser kürzlich gesagt.
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Menschlich und fachlich hoch geschätzt
Opel-Arbeitsdirektor Norbert Küpper. Norbert Küpper wurde in den Ruhestand verabschiedet. von links: Klaus Franz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender, Norbert Küpper, Hans Demant, Vorsitzender der Opel-Geschäftsführung
Opel-Arbeitsdirektor Norbert Küpper in den Ruhestand verabschiedet
Rüsselsheim. Nach über 30 Jahren erfolgreicher Arbeit für Opel und General Motors, davon fast zehn Jahre als Personalverantwortlicher und Arbeitsdirektor, wurde Norbert Küpper, Geschäftsführer Personal der Adam Opel GmbH, gestern in den Ruhestand verabschiedet. Zur Feier im Adam Opel Haus waren zahlreiche Gäste gekommen, darunter auch der Rüsselsheimer Oberbürgermeister Stefan Gieltowski. Die fachlichen und menschlichen Verdienste von Norbert Küpper würdigten Hans Demant, Vorsitzender der Geschäftsleitung, und Klaus Franz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender und stellvertretender Aufsichtsrats-Chef.
„Mit Norbert Küpper verabschieden wir einen besonnenen und klugen Arbeitsdirektor“, ehrte Hans Demant in seiner Laudatio den scheidenden Opel-Personalchef. „Seine Erfolge und sein Engagement werden in der gesamten GM- und Opel-Organisation anerkannt und gewürdigt. Norbert Küpper ist ein auf allen Ebenen hoch geschätzter Manager und Kollege.“
Klaus Franz sagte in seiner Abschiedsrede: „In vielen gemeinsamen Verhandlungen mit oft gegensätzlichen Positionen habe ich Norbert Küpper als Verhandlungspartner und als Menschen kennen und schätzen gelernt. Er wird Opel, den Beschäftigten, dem Gesamtbetriebsrat und mir persönlich sehr fehlen."
Küpper wurde am 17. Januar 1948 in Siegburg geboren. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und Mathematik startete er 1976 bei Opel im Personal- und Sozialbereich. Es folgten Stationen in Saragossa, Rüsselsheim und Warschau.
1995 übernahm Küpper die Leitung des Werks Rüsselsheim, ehe er 1998 als Arbeitsdirektor in den Vorstand des Unternehmens berufen wurde.
Holger Kimmes tritt zum 1. November die Nachfolge von Norbert Küpper an. Er war zuletzt Exekutiv-Direktor Arbeits- und Mitarbeiterbeziehungen bei General Motors Europa in Zürich.
Astra-Export in die USA gefährdet
Astra-Export in die USA gefährdet.
Neuer GM-Tarif könnte Opel betreffen
Die Zugeständnisse von General Motors (GM) an die US-Gewerkschaft UAW wird womöglich negativ auf die Opel-Werke durchschlagen. In dem Vertrag, den die Opel-Mutter kürzlich geschlossen hat, verpflichtet sich GM unter anderem dazu, höchstens drei Werke in den USA zu schließen und keine weiteren US–Standorte zu verkaufen oder „leer laufen“ zu lassen. Die Produktionskapazität von GM ist in den USA damit quasi eingefroren. Der Gelsenkirchener Automarktforscher Ferdinand Dudenhöffer befürchtet nun, dass ein weiterer Nachfragerückgang bei General Motors zu Überkapazitäten in den amerikanischen Werken führen könnte, was negative Auswirkungen für die deutschen GM–Standorte hätte: Der im Sommer angekündigte Export des Opel-Modells Astra nach Nordamerika drohe zu platzen. „Es stellt sich die Frage, ob der Astra nicht besser gleich in den USA produziert werden kann“, sagte Dudenhöffer.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 04.10.2007)
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Opel will 15 vH Leiharbeiter einsetzen
Rainer Einenkel Betriebsrats-Chef von Opel Bochum.
Erst vor wenigen Tagen weilte hoher Besuch im Bochumer Opelwerk. Kein Geringerer als ein Vizepräsident der Opel-Mutter General Motors habe sich an diesem Standort umgeschaut und vielsagend gemeint: "Bochum hat eine große Bedeutung."
So jedenfalls schilderte Betriebsratschef Rainer Einenkel seine Begegnung mit dem GM-Gewaltigen aus Detroit. Der habe sich in Europa nur ein einziges Astra-Werk angeschaut - das in Bochum.
Inzwischen gilt als sehr wahrscheinlich, dass das Bochumer Opelwerk ab 2010 Europas größtes Astra-und Zafira-Werk sein wird. Mit einer Jahreskapazität von bis zu 250 000 Wagen pro Jahr, produziert in drei Schichten. Pläne, die sich u.a. auf die dafür nötige technische Umrüstung beziehen, sprächen da eine deutliche Sprache, sagte Einenkel. Und die stehe im Einklang mit dem, was auch Carl-Peter Forster, Präsident von GM Europa, habe intern verlauten lassen.
Doch für den üppigen Volumenszuschlag ab 2010 pocht Opel auf Zugeständnisse des Bochumer Betriebrates und legte nach monatelangen Verhandlungen jetzt eine Vereinbarung vor: Darin verlangt die Geschäftsleitung, bei Bedarf Leiharbeiter bis zu 15 Prozent der Stammbelegschaft einsetzen zu können. Die liegt zur Zeit bei 5 900 Beschäftigten. Rechnet man die Mitarbeiter der Opel-Partnerfirmen auf dem Werksgelände dazu, sind es zur Zeit 6 700.
Doch auch die Zahl der Stammbelegschaft soll weiter sinken - durch Auslagerungen, fordert das Management. Der Betriebsrat will dagegen den Kurs "Partnerfirmen" beibehalten, um die Arbeitsplätze am Standort Bochum zu halten. Auf diese Weise wurden schon über 700 Ex-Opelaner abgesichert.
Bei der Arbeitszeit scheint Opel einzulenken. Die Firma wolle - so Einenkel - auf die angestrebte Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit von 35 auf 38 ohne Lohn- und Zeitausgleich verzichten, behalte sich aber vor, diese Forderung aufleben zu lassen, falls Konkurrenzwerke die 38-Stundenwoche einführen sollte. Eine weitere Forderung der Geschäftsleitung zielt darauf ab, die Produktionszeit pro Astra von 27 auf 15 Stunden zu senken. Hier drohe eine enorme Leistungsverdichtung, sagte Einenkel.
WAZ v. 10.10.2007 / Lokales /Von Rolf Hartmann (WAZ-Archiv)
General Motors gründet Joint-Venture in Usbekistan
Bitte auf die Grafik klicken. Motor car construction is the youngest branch founded in our independent country. The initiative of its foundation belongs to the president of Uzbekistan Mr. Islam Karimov.
Detroit (BoerseGo.de) – Der Automobilkonzern General Motors (Nachrichten/Aktienkurs) hat mit dem usbekischen Unternehmen Uzavtosanoat ein Joint-Venture zur Produktion und zum Vertrieb seiner Marke Chevrolet in Zentralasien gegründet. Das neue Gemeinschaftsunternehmen, GM Usbekistan, soll eine Produktionskapazität von 250.000 Autos haben.
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Kein Presswerk für Opel Eisenach
Eisenach/Rüsselsheim. (dpa/tlz) Opel-Chef Hans Demant hat Forderungen des Betriebsrates nach einem eigenen Presswerk für die Karosserieteile der Opel Eisenach GmbH zurückgewiesen. Unter Kosten- und Qualitätsaspekten sei es sinnvoller, die Teile für die Thüringer Opel-Tocher weiterhin aus dem Werk im spanischen Saragossa zu beziehen, sagte Demant. "So nebenbei 100 Millionen Euro für ein Presswerk auszugeben, macht keinen Sinn."
Der Vorsitzende des Opel-Gesamtbetriebsrates, Klaus Franz, hatte die Investition in Eisenach verlangt. In dem 1992 eröffneten Thüringer Werk bauen etwa 1800 Beschäftigte derzeit ausschließlich den Kleinwagen Corsa. Das Modell wird auch in Saragossa gebaut. Demant begründete seine Ablehnung damit, dass Eisenach durch die Versorgung mit identischen Komponenten aus Spanien flexibler produzieren könne. Ein Presswerk in Eisenach müsste auf den dortigen Modellmix und die Kapazitäten ausgerichtet werden. "Und das birgt für ein Werk dieser Größe hohe Risiken, die Flexibilität schwindet und mit der Änderung des Modellmixes kann man dann schnell ohne Produktion dastehen", sagte der Vorsitzende der Opel-Geschäftsführung. Derzeit würden drei- und fünftürige Corsa in Eisenach gebaut. Sollte es nötig sein, könnte auch der Astra in dem Werk montiert werden.
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Freund hört mit
Ein Opel-Betriebsrat musste zurücktreten, weil er heimlich eine Sitzung mit dem MP3-Player aufnahm. Rechtlich ist die Sache klar: Mitschnitte sind verboten, es drohen Kündigung und Strafverfahren. Aber bei Opel geht es um mehr als das Recht. Es herrscht ein Gewerkschaftskrieg.
Von Melanie Amann
Es begann mit einem Urlaub und endete im Eklat. Horst Schmitt, reguläres Mitglied im Betriebsrat von Opel, verabschiedete sich in die Ferien, als Vertreter sollte ein anderes Mitglied seiner Wahlliste in die Betriebsratssitzung gehen. Der Mann aber wurde krank und musste seinerseits einen Stellvertreter - nennen wir ihn Meier - schicken. Was dann geschah, prangerte die Vertrauenskörperleitung der IG Metall in der vergangenen Woche in mehreren Pressemitteilungen an: "Betriebsratsmitglied bei unerlaubtem Tonbandmitschnitt erwischt!"
Mit seinem MP3-Player hatte Herr Meier die Sitzung des Gremiums aufgenommen, ohne die anderen Betriebsräte darüber informiert zu haben. "Daraufhin zur Rede gestellt, stritt er zunächst alles ab", berichtete Peter Gießer, oberster Vertrauenskörper der IG Metall in Rüsselsheim weiter, " und wollte sofort den Sitzungsraum verlassen." Die Kollegen hätten daraufhin den "Ermittlungsdienst" alarmiert, der Meier samt Maschine sicherstellte. Inzwischen ist der Lauscher von seinem Amt zurückgetreten.
Vielleicht wäre die Angelegenheit diskreter behandelt worden, hätte es sich bei dem Missetäter nicht um ein Mitglied der AUB gehandelt, der Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger. Die Gruppierung liegt traditionell über Kreuz mit der IG Metall, für die Meiers Fehlverhalten mehr Anlass für klammheimliche Freude gegeben haben dürfte als für ehrliche Entrüstung.
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GM Daewoo beteiligt sich an polnischem Auto-Werk
GM Daewoo Süd Korea kauft 40% eines polnischen Automobil-Werkes.
Ein Sprecher von GM Daewoo Auto & Technology Co. sagte am Freitag, man werde sich zu 40% an einem staatlichen polnischen Automobil-Werk beteiligen.
GM Daewoo, eine süd koreanische Tochter von General Motors Corp. (GM), wird einen 40% Anteil von der polnischen Regierung kaufen, der das Werk gehört, so der Firmensprecher.
Der Sprecher sagte auch, es sei noch nicht entschieden bei wem die restlichen 60% der Produktion bleiben werden, die 150.000 Fahrzeuge im Jahr baut.
07.09.2007
Quelle: http://news.morningstar.com/news/
Arbeitsgericht: Opel muss zahlen
Opel Hauptverwaltung in Rüsselsheim
Einmalzahlung aus 2006 überfällig
Die 4. Kammer des Arbeitsgerichts Bochum hat entschieden, dass die Adam Opel GmbH die tarifliche Einmalzahlung aus dem Jahr 2006 in Höhe von 310 Euro zahlen muss. Opel hatte diese Zahlen einvernehmlich mit dem Betriebsrat verschoben, weil man erst die Entscheidung über die Produktionsvergabe des Astra-Nachfolgemodells abwarten wollte.
In der Betriebsratsvereinbarung heißt es dazu: "Sollte bis zum 31. März 2007 keine Entscheidung vorliegen, wird die Einmalzahlung mit der Entgeltabrechnung für den Monat 2007 ausgezahlt." Doch auch am 10. Mai 2007 war das Geld nicht auf den Konten. Daraufhin klagte das Bochumer Anwaltsbüro Bode-Dornieden für ein Betriebsratsmitglied vor dem Arbeitsgericht.
Opel argumentierte zwar, im April habe GM-Europa angekündigt, dass das Nachfolgemodell in Bochum gebaut werde. Doch das Arbeitsgericht folgte Opel darin nicht. Es gelte: "Frist ist Frist." Nach Opel-angaben geht es um insgesamt rund 1,7 Mio. Euro. Nach Auskunft des Betriebsratschefs Rainer Einenkel habe Opel signalisiert, in die Berufung zu gehen. Er selbst halte die Entscheidung des Arbeitsgerichts "für absolut richtig."
Quelle www.waz.de vom 08.09.2007
Streit um Werksfeuerwehr von Opel
Der Autobauer würde den Brandschutz gerne ausgliedern, um Geld zu sparen. Doch der liberale NRW-Innenminister Wolf beharrt auf einem alten Landesgesetz, das dies verbietet. Wirtschaftsministerin Thoben (CDU) will Opel helfen
Düsseldorf. Seit Jahren versucht das Opel-Werk Bochum aus Kostengründen ihre Werksfeuerwehr auszugliedern und in andere Hände zu geben - doch selbst bei der angeblich so unternehmerfreundlichen schwarz-gelben Landesregierung beißt das Auto-Unternehmen auf Granit.
"Das Werk Bochum befürchtet einen Konkurrenznachteil gegenüber allen anderen Opel-Standorten in Europa", kennt die Landesregierung sogar schriftlich die heikle Lage des Bochumer Werkes, das sich bekanntlich im internen Standort-Wettbewerb des US-Autokonzerns General Motors bewähren muss.
Doch weil dafür ein Paragraph des Feuerschutzhilfeleistungsgesetz (FSHG) des Landes geändert werden müsste, zuckt ausgerechnet NRW-Innenminister Ingo Wolf, im Wahlkampf noch Spitzenkandidat der wirtschaftsliberalen FDP, zurück.
Im § 15, Absatz 2 des FSHG heißt es ausdrücklich: "Die Angehörigen der Werkfeuerwehr müssen Werksangehörige sein." Grund: Nur diese verfügten über ausreichende Kenntnisse der Liegenschaften und der Betriebsabläufe.
Doch Betriebsangehörige als Brandschützer sind natürlich für Unternehmen teurer, weil sie nach dem höheren Branchentarif ihres Gewerbes (Auto, Chemie) bezahlt werden müssen, als private Feuerwehren. Die Aufhebung der Regelung wäre ein Politikum: Denn in NRW gibt es zurzeit 101 Werksfeuerwehren - mit entsprechend vielen betroffenen Feuerwehrleuten.
Opel Bochum war es bisher allerdings nur für zwei Jahre bis Ende 2007 als Ausnahme gestattet, Arbeiter von außen als Feuerwehr-Einsatzkräfte arbeiten zu lassen. Das Gesetz könne auf keinen Fall geändert werden, schreibt nun das Innenministerium der Adam Opel GmbH, weil "die komplexen Bezüge des betrieblichen Brandschutzes einen schwierigen Abstimmungsbedarf" erfordern. Dabei gibt das Innenministerium sogar zu, dass andere Bundesländer im Gegensatz zu NRW "die Werksangehörigkeit nicht ausdrücklich vorschreiben" - heißt es in einem internen Papier, das der WAZ vorliegt.
Pikant: Um die Werksfeuerwehren hat sich nun ein Streit zwischen Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) und Wolf (FDP) entwickelt: Thoben zeigt Verständnis für die Opel-Sorgen und will das Gesetz ändern; Wolf dagegen beharrt auf die NRW-Tradition.
07.09.2007 Von Peter Szymaniak
Quelle: www.waz.de
Opel: 110 Autos weniger am Tag
Nach den Sommerferien laufen die Bänder bei Opel Bochum langsamer. Bisher wurden täglich 1 300 Astra und Zafira gefertigt, jetzt sind es 110 Autos weniger. Dadurch konnten die drei Schichten erhalten werden.
Opel: 110 Autos weniger am Tag
Nach den Sommerferien lässt das Unternehmen die Bänder in Bochum langsamer laufen.
Seitdem liegt die Tagesproduktion unter 1 200 Wagen. Die Auslagerung geht weiter
Manchmal qualmt es bei Opel auch zwischen Betriebsräten. Wie in dieser Woche. Da wurde der Ton zwischen dem Gesamtbetriebsrat und dem Bochumer Betriebsrat schärfer. Der Grund war die unterschiedliche Ausgangslage bei der "Auslagerung" von Opelanern in Partnerfirmen. Die Bochumer stehen nämlich dank günstiger Verträge besser da als ihre Schwesterwerke.
Rund 6 000 Beschäftigte zählen in Bochum noch zur Opel-Stammbelegschaft. Weitere 700 sind bereits zu Partnerfirmen gewechselt. Meist haben sie weiterhin ihren alten Arbeitsplatz, nur der Arbeitgeber ist ein neuer. Das passierte zu Bedingungen, die laut Betriebsratschef Rainer Einenkel teils wegen besonderer Absicherungen sogar noch besser sind als vorher.
Wer zu einer der neuen Partnerfirmen wechselte, die in Bochum die Bereiche Ersatzteillager, Logistik oder Instandhaltung übernommen haben, bekam die Garantie, dass er innerhalb von zehn Jahren zu Opel zurückkehren kann, falls die neue Firma nicht mehr weiter macht. Auch ist weiterhin der Opel-Betriebsrat für ihn zuständig.
Zwanzig Prozent Kosteneinsparung hatte GM Europa verlangt, als es um die Zuteilung der nächsten Astra-Produktion ab 2010 ging und die Werke in England, Belgien, Schweden und Bochum sich unfreiwillig im internen Wettbewerb gegenüber standen. Am Ende ging der Bochumer Standort so gestärkt aus den Verhandlungen hervor, dass Einenkel selbstbewusst bemerkt: "Wir sind das größte Werk, und wir wollen es auch bleiben." Nämlich das größte Astra- und Zafira-Werk in Europa. Wegen der geringeren Nachfrage laufen die Bänder bei Opel Bochum seit Ende der Sommerferien langsamer. Laut Einenkel werden dadurch fünf Autos pro Stunde weniger produziert. Bei 22 Produktionsstunden sind das 110 Pkw pro Tag weniger.
Verglichen mit den anderen Werken liegen die Bochumer Opelaner dennoch an der Spitze: 220 000 Astra und Zafira ist das aktuelle Jahresziel. Zum Vergleich: Das englische Astra-Werk in Ellesmere Port, wo die Nachtschicht stillgelegt wurde und 1 100 Arbeitsplätze wegfielen, produziert 140 000 Wagen, das in Antwerpen, wo die drei Schichten nur noch die Hälfte der früheren Produktion fertigen, sind es 110 000 Pkw.
Kosteneinsparung durch Auslagerung: Opel Bochum ist da weit, aber die 20 Prozent sind noch nicht erreicht. Hunderte Mitarbeiter müssten noch zu Partnern wechseln, aber die Zeit drängt: Im neuen Jahr kann das von Einenkel so gerühmte Regelwerk dafür nicht mehr angewendet werden. Kommentar 2. Lokalseite
31.08.2007 Von Rolf Hartmann Foto: WAZ,Ingo Otto
Änderung im Personalvorstand
Holger Kimmes wird neuer Personal-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor bei Opel
Norbert Küpper geht zum 31. Oktober in den Ruhestand
Rüsselsheim. Der Aufsichtsrat der Adam Opel GmbH hat in seiner heutigen Sitzung Holger Kimmes (48) zum neuen Personal-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des Unternehmens bestellt. Er wird damit Nachfolger von Norbert Küpper (59), der zum 31. Oktober in den Ruhestand gehen wird. Kimmes war zuletzt Exekutiv-Direktor Arbeits- und Mitarbeiterbeziehungen von General Motors Europa in Zürich.
Der gebürtige Wiesbadener Holger Kimmes studierte Jura in Mainz und arbeitete zunächst als Anwalt in einer Wiesbadener Kanzlei. Als Spezialist für Arbeitsrecht wechselte er 1988 zu Opel und war unmittelbar nach der Wende als Personal-Manager am Aufbau des Opel-Werks Eisenach beteiligt. Ab 1992 fungierte er in Rüsselsheim als Manager für zentrale Arbeitsbeziehungen und arbeitete unter anderem an den damaligen Vereinbarungen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit mit. 1998 folgte der Wechsel nach Zürich als Direktor für Industriebeziehungen bei General Motors Europa. 2003 schließlich übernahm er seine jetzige Position als Exekutiv-Direktor für Arbeits- und Mitarbeiterbeziehungen von General Motors Europa und war in dieser Funktion maßgeblich in den erfolgreichen Turnaround-Prozess des Unternehmens involviert.
Der noch amtierende Geschäftsführer Norbert Küpper startete seine Karriere 1976 bei Opel im Personal- und Sozialbereich. Es folgten Stationen im Opel-Werk in Saragossa, Rüsselsheim und bei General Motors Polen in Warschau. Von 1995 bis 1998 war Küpper Direktor des Werks Rüsselsheim, ehe er die Funktionen des Personalvorstands und Arbeitsdirektors übernahm. „Mit Norbert Küpper verabschieden wir einen besonnenen und klugen Arbeitsdirektor, der sich immer für eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens und seiner Beschäftigten eingesetzt hat. Er genießt den Respekt von Arbeitnehmer- und Anteilseignerseite gleichermaßen“, betonte Carl-Peter Forster, Aufsichtsratsvorsitzender von Opel und Präsident von General Motors Europa.
Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Chef des Gesamtbetriebsrats, Klaus Franz, lobte den scheidenden Arbeitsdirektor: „Norbert Küpper zeichnet sich durch soziale Kompetenz, Sachverstand und großes Verhandlungsgeschick aus; Verhandlungen mit ihm waren in der Sache hart, aber immer ergebnisorientiert. Dabei war er jedoch immer ein fairer und verlässlicher Partner. Die Arbeitnehmer haben gleiche Erwartungen an seinen Nachfolger.“
Anteil an Gewinn verlangt
Opel-Mitarbeiter wollen an GM-Erfolg teilhaben
Die Opel-Beschäftigten sehen sich im Aufwind: Unter Bezugnahme auf die positiven Schlagzeilen der vergangenen Wochen wurde gestern ein Flugblatt im Werk verteilt, auf dem eine Gewinnbeteiligung gefordert wird.
Auf der vom Betriebsrat herausgegebenen Information sind Ausschnitte aus überregionalen Zeitungen von Anfang August abgebildet: "Opel fährt General Motors in die Gewinnzone zurück", heißt es da zum Beispiel, oder: "Opel schafft Rekordergebnis". Die positiven Schlagzeilen würden deutlich machen, dass die Adam Opel GmbH nach schweren Einschnitten durch die Restrukturierung wirtschaftlich wieder Tritt gefasst habe, heißt es im Text. Dieser Erfolg sei aber kein Geschenk gewesen: Alle Beschäftigten des Autounternehmens hätten durch Zugeständnisse bei ihrem persönlichen Einkommenszuwachs sowie durch erhöhte Arbeitsleistung zu dem Ergebnis beigetragen. "Es wäre deshalb gerecht, alle Mitarbeiter der Adam Opel GmbH an diesem Erfolg zu beteiligen", folgert der Betriebsrat.
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Opel sieht Sanierung als beendet an
Carl Peter Forster. Europavorstand von General Motors (53)
General Motors will bei Opel keine weiteren Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern sieht bei den Kunden die Bereitschaft, für «attraktive Modelle mehr zu zahlen».
Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) sieht nach einem soliden Gewinn sein jahrelanges Restrukturierungsprogramm in Europa als beendet an. Nach dem Abbau von 12.000 Stellen seit 2005 werde es zunächst keine weiteren Arbeitsplatzstreichungen geben. «Wir wollen nicht als Selbstzweck Beschäftigung reduzieren, sondern erhalten», sagte der Präsident von General Motors-Europa und ehemalige Opel-Chef, Carl-Peter Forster, der Deutschen Presse-Agentur dpa.
«Der Zukunftsvertrag steht, an ihm wird nicht gerüttelt.» Der Vertrag regelt den Stellenabbau und garantiert die Zukunft der Opel- Werke bis 2010. Jetzt gehe es darum, noch profitabler zu werden. «Wir haben in den letzten Jahren sehr vorausschauend agiert und große Fortschritte bei Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit gemacht», sagte Forster.
Mit dem Sanierungsprogramm spart GM in Europa rund 500 Millionen Dollar jährlich ein. Der Autobauer hat im zweiten Quartal die Früchte der Sanierung geerntet. Das Europageschäft mit der Hauptmarke Opel erzielte mit 236 Millionen Dollar den höchsten Gewinn seit elf Jahren. Grund waren Kostenreduzierungen, steigende Absatzzahlen und bessere Preise. Diesen Weg will die Opel-Mutter nach Forsters Worten fortsetzen und verstärkt Wagen mit besserer Ausstattung verkaufen, die mehr Gewinn bringen.
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Verkaufsrekord in Europa
Der neue Opel Agila General Motors‘ Europa-Tochter Opel punktet mit Kleinwagen: Im Herbst kommt der neue Agila.
GM fährt dank Opel Gewinne ein.
Detroit. (dpa/hdt) Der – noch – weltgrößte Autokonzern General Motors (GM) hat im zweiten Quartal dank einer starken Auslandsexpansion und Fortschritten bei der Sanierung des angeschlagenen Nordamerika-Geschäfts solide Gewinne verbucht. Der Opel-Mutterkonzern verdiente zwischen April und Juni 891 Mio.. Dollar (653 Mio. Euro). Im Vorjahresquartal hatte der Verlust noch bei 3,4 Mrd. Dollar gelegen. Damit hat GM die Gewinnerwartungen der Wall Street deutlich übertroffen.
Grund für die tiefroten Zahlen im Vorjahresquartal waren Milliardenkosten für Stellenstreichungen und Werksschließungen gewesen. Der Halbjahresumsatz fiel auf 90,1 (Vorjahresvergleichszeit 105,7) Mrd. Dollar.
GM Europe mit seiner Marke Opel fuhr im April-Juni-Abschnitt einen Gewinn von 217 Mio. Dollar ein im Vergleich zu einem Verlust von 39 Mio. Dollar im zweiten Quartal 2006. Das war das beste Vierteljahres-Ergebnis seit dem zweiten Quartal 1996.
Trotz des Branchendrucks in Deutschland, dem größten Automarkt Europas, erzielte GM Europe einen Quartals-Verkaufsrekord: Der Absatz stieg in Europa um fünf Prozent auf 574.000 Autos.
Gespräche über Opel-Werksverkauf stocken
- Der Europa-Präsident von General Motors (GM), Carl-Peter Forster, sagte es sei offen, ob der Verkauf noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann. Der Autobauer führe Gespräche mit zwei Interessenten, darunter dem Autozulieferer Kirchhoff. Der Betriebsrat des Opelwerks hatte im Juni Kirchhoffs Angebot für einen Kauf des Werks zurückgewiesen, weil das Unternehmen Stellen abbauen will. Aufgrund eines Standortsicherungsvertrags mit Opel darf ein Werk nicht gegen den Willen der Belegschaft verkauft werden. Einschnitte für Beschäftigte drohen. Wir möchten eine gute Lösung für alle Seiten finden", sagte Forster. Strittig seien jedoch die zukünftigen Konditionen für die Mitarbeiter, erklärte der ehemalige Opel-Chef. Bislang sei offen, welche Einschnitte die Beschäftigten hinnehmen müssten, wie hoch die Löhne ausfielen oder wie lange das Werk Bestand haben werde. Keine Einigung sei bisher auch über die Preise erzielt worden, die Opel als Abnehmer für Zulieferteile künftig zahlen müsse.
Was wird aus den 400 Opel Mitarbeitern?
Rainer Einenkel Betriebsrats-Chef von Opel Bochum.
Opel-Bänder nicht mehr so fix
Nach den Werksferien sollen sie verlangsamt werden, weil dann statt 55 nur noch 50 Autos pro Stunde gebaut werden sollen. Betriebsratschef Rainer Einenkel: Jetzt auch die Zukunft des Getriebebaus sichern
Die Stunden der Euphorie sind allmählich verflogen. Der Tag, als Bochum aufatmete, weil der Opel-Standort über 2010 hinaus gesichert ist. Jener Tag, als die GM-Gewaltigen entschieden, dass hier über das Jahr 2010 hinaus die neuen Modelle des Astra und Zafira gebaut werden können. Doch der Weg dahin ist noch dornenreich: Wieder überlegt GM/Opel, ob man mehreren hundert Mitarbeitern den Abschied nahe legen und ihn mit Abfindungen schmackhaft machen soll.
Der Grund dafür ist simpel. Er tritt in der Automobilbranche so verlässlich auf wie ein Sonnenuntergang: Neigt sich der Produktionszyklus einer Modellreihe dem Ende zu, lässt die Nachfrage nach. Verständlich, viele potenzielle Käufer warten dann lieber auf einen Wagen aus der neuen Serie. Folge: Die aktuelle Produktion wird gedrosselt und damit dem Markt angepasst.
Im Bochumer Werk wird man schon nach den Werksferien, die vom 16. Juli bis zum 6. August dauern, die Folgen spüren. Die Bänder sollen verlangsamt werden, damit statt bisher 55 nur noch 50 Autos pro Stunde produziert werden. "Das Unternehmen," schildert Betriebsratschef Rainer Einenkel im Gespräch mit der WAZ, "hat das angekündigt."
Aber nicht nur das: "Nach Angaben der Werksleitung soll es in Bochum dadurch einen Personalüberhang von 400 Arbeitsplätzen geben," informierte Einenkel kürzlich die Belegschaft. Daran rankt sich die Frage: Was wird aus den 400 Mitarbeitern?
Nicht auszuschließen sei, dass Opel ein zweites kleineres Abfindungsprogramm auflegt. Aber dazu gebe es von GM/Opel noch keine Entscheidung. Einenkel weist auf den Druck hin, der bisher an den Arbeitsplätzen herrsche. Schon vor Wochen hatte der Betriebsrat aufgezählt, wo Not am Mann sei: Sie würden etwa bei Qualifizierung und Schulung gebraucht, auch zum Ausgleich von Personalengpässen. Nicht zuletzt könne man darangehen, die Arbeitsplätze gesundheitsverträglicher zu gestalten.
Der Kurs Richtung 2010 ist für den Betriebsrat klar. Einenkel zählt die wesentliche Ziele für das Bochumer Werk auf: "Wir wollen auch nach 2010 das größte europäische Astra-Werk werden. Wir wollen weiterhin eine Auslastung auf drei Schichten. Wir wollen in Bochum den neuen Astra und den neuen Zafira bauen. Wir wollen einziger europäischer Zafira-Standort werden. Wir wollen in Bochum Komponenten (Autoteile) für andere Standorte bauen."
Doch auch GM hat Forderungen auf den Tisch gelegt: Dazu gehört eine 30-prozentige Kostenreduzierung und eine Absenkung der Fertigungszeit pro Astra auf 15 Stunden.
Einenkel ist optimistisch: Die Verhandlungen seien hart, aber man habe den neuen Astra nach Bochum geholt, jetzt werde man auch die nächste Etappe packen, stimmte er die Belegschaft ein.
Als Erfolg wertete er jetzt den "Betriebsübergang Business Mall II". Die Firma SCB übernehme u.a. die Bereiche Cockpitfertigung, Kühlervormontage und Logistikarbeiten von Opel. In allen anderen europäischen Opel- und GM-Werken sei die Cockpitfertigung an Fremdfirmen verlagert worden oder stehe vor dem Verkauf. In Bochum sei dies verhindert worden, 700 Arbeitsplätze gerettet: die Jobs bleiben hier, beim Scheitern des Betriebsübergangs gebe es ein Rückkehrrecht, die Beschäftigten würden auch zukünftig wie Opelaner abgesichert. Einbußen wie etwa kürzlich bei der Auslagerung von Telekom gebe es hier nicht, die Arbeitsplätze würden in Bochum zu den bisherigen Konditionen erhalten.
03.07.2007 Quelle: WAZ-Online von Rolf Hartmann Foto: WAZ, Ingo Otto
Allianz von Renault und Nissan mit General Motors?
Renault-Chef Carlos Ghosn
Ghosn will rasch über Auto-Allianz entscheiden
Konzern-Chef Ghosn wirbt für eine Allianz von Renault und Nissan mit General Motors. Die Entscheidung soll im kommenden Monat fallen - wenn GM will.
«Spürbare Synergien» erhofft sich Carlos Ghosn, Chef von Renault und Nissan, von einem möglichen Dreierbündnis mit dem amerikanischen Konkurrenten General Motors (GM). Zum Ende der Pariser Automesse am 15. Oktober soll die Entscheidung endgültig fallen, wie Ghosn der französischen Zeitung «Le Parisien» sagte.
Nötig dafür sei «ein gleicher Appetit der Führungskräfte», schränkte Ghosn jedoch ein. Sein Kollege bei General Motors, Rick Wagoner, hatte sich in der Vergangenheit skeptisch zu einer möglichen Kooperation geäußert.
Kerkorian preschte vor
Ghosn ist dagegen weitaus zuversichtlicher: «Ich weiß bereits, dass die Synergien spürbar wären», sagte der Renault-Chef. «Dank Kostensenkungen und einem Teilen der Investitionen lägen die Gewinne höher.» Jetzt werde darüber gesprochen, «wie, wo und bis wohin» das Projekt vorangetrieben werden könnte.
«Die Schlussfolgerungen werden uns am 15. Oktober vorliegen», kündigte Ghosn an. Beim kleinsten Risiko einer Schwächung der Allianz oder eines Partners werde er das Bündnis nicht eingehen. GM-Großaktionär Kirk Kerkorian hatte die Allianz ins Spiel gebracht und damit für Verärgerung bei GM gesorgt, da die Führungsetage offenbar nicht vorab informiert wurde.
GM-Krise noch nicht behoben
Ein Dreierbund könnte bei der Entwicklung, im Einkauf und in der wechselseitigen Nutzung der Werke Milliarden einsparen. Die drei Autohersteller kämen mit dem Absatz von mehr als 15 Millionen Autos auf ein Viertel Weltmarktanteil und einen Umsatz von zusammen 327 Milliarden Dollar. Während Nissan und Renault profitabel sind, schreibt GM allerdings Milliardenverluste und dürfte in diesem Jahr vom hoch profitablen japanischen Konzern Toyota als weltweiter Branchenführer abgelöst werden.
GM kämpft neben hohen Kosten auch mit einem rückläufigen Absatz bei vielen Modellen. Die Amerikaner kaufen angesichts des hohen Ölpreise vermehrt Benzin sparende asiatische Modell. Manager Ghosn hatte Nissan saniert und die Allianz mit Renault umgesetzt, die als eines von wenigen grenzüberschreitenden Bündnisse in der Autoindustrie erfolgreich ist. (nz)
Quelle: http://www.autogazette.de/
Statement von R. Kennes, zur Delta II - Vergabe
Rudi Kennes, Opel Antwerpen von der sozialistischen Gewerkschaft ABVV
In Antwerpen geht der Streik in eine neue Runde
Opel Antwerpen streikt wieder
Nach der Nachtschicht bei Opel in Antwerpen, gestern Abend am 14. Juni 2007, ist auch die Frühschicht heute nicht an die Arbeit gegangen. Die Gewerkschaften sagen, dass es von der Geschäftsleitung zu wenig Klarheit hinsichtlich der Zukunft für das Werk gibt. Es gibt kein Vertrauen mehr in die Antwerpener Opel Geschäftsleitung. Die Arbeiter warten die Beratung zwischen den Gewerkschaften und dem EEF ab.
Die Nachtschicht des Opel Werkes in Antwerpen ist kurz nach Anfang der Schicht am Donnerstag wieder nach Hause gegangen. Die Arbeiter hatten von der Direktion auf eine mündliche Begründung gehofft, die sie aber nicht bekamen. Laut der sozialistischen als auch der liberalen Gewerkschaft haben sie sich dann entschlossen, das Werk zu verlassen. Die liberale Gewerkschaft hat wenig Hoffnung dass am Freitag morgen die Frühschicht arbeiten wird.
Die Spätschicht streikte schon ganz spontan am Mittwochabend. Die Unruhe der Arbeiter betrifft Gerüchte über die Zukunft der Fabrik. Während einer besonderen Unternehmungssitzung entkräftigte die Direktion dann am Donnerstag einige von diesen Gerüchten was aber nicht ausreichte und dazu führte das die Arbeiter wieder nicht an die Arbeit gingen.
Ein belgischer Kollege sagte im Opel-Forum von www.opelblitz.info sinngemäß folgendes:
„Die Direktion gibt uns keine Infos mehr über eine Schließung des Werkes in Antwerpen. Wir wollen gern wissen ob wir 1 Woche vor den Werksferien nicht arbeiten müssen und ein Woche danach. Darüber bekommen wir auch keine Informationen. Wir wollen gerne wissen ob das neue Presswerk verkauft wird/wurde. Warum muss das Materiallager die letzte Woche vor den Werksferien leer sein? Die Direktion steht auf "non-comunication" mit den Mitarbeitern.“
Norbert Spittka/Luzie
Quellen:
http://www.vrtnieuws.net/
http://www.metrotime.be/
Streik bei Opel in Antwerpen
Keine Produktion in antwerpen Die Opel Arbeiter im Antwerpener Werk streiken seit gestern Abend d. 14.06.2007 ab 21.30 Uhr meldete die Geschäftsleitung. „Es wird nicht produziert.
Die Opel Arbeiter im Antwerpener Werk streiken seit gestern Abend d. 14.06.2007 ab 21.30 Uhr meldete die Geschäftsleitung. „Es wird nicht produziert."
Dies ist kein offizieller Streik aber die Arbeiter haben „die Brocken“ hingeworfen“ sagte die Presse-Sprecherin Nathalie Van Impe zum AFP.
Opels Mutterunternehmen GM sagte im April, dass es 1.900 Arbeitsplätze und 400 temporäre abbauen wird als Ergebnis einer Restrukturierung im Opel Werk in Antwerpen.
Quelle: Finanznachrichten; übersetzt v. Norbert Spittka
Halbierung der Belegschaft in Antwerpen
Heute, am 31. Mai 2007, wurde bekannt, dass bei Opel Antwerpen noch mehr Jobs verschwinden als erst angenommen wurde. Laut den neuen Restrukturierungszahlen wird sowohl die Produktion als auch die Zahl der Arbeitskräfte auf die Hälfte reduziert. Im Moment arbeiten bei Opel Antwerpen 4.700 Menschen und davon verschwinden 2.200.
Letztes Jahr wurden 226.000 Wagen hergestellt, nach der Restrukturierung werden es nur noch 125.000 sein, bedingt durch die Überkapazität des Astra. Dieses meldete Nathalie Van Impe, Wortführerin von GM BELGIUM.
In dem Opel Werk in Antwerpen müssen 1.861 festangestellte Mitarbeiter und 400 Zeitarbeiter verschwinden um die Überkapazität des Astra aufzufangen. Die Direktion hat das inzwischen bestätigt. Nach einer europäischen Überlegung, war abgesprochen, dass 1.400 Menschen abgebaut werden müssten. Es werden bis Frühjahr 2008 also 861 Jobs abgebaut, genau so wie es die Gewerkschaften schon vorher befürchteten. Dieses provoziere neue Streiks.
Der Abbau von Beständen wird in Phasen ablaufen. Momentan wird die Nachtschicht halbiert. Nach einem kollektiven Urlaub folgt die Halbierung der zweiten Schicht, und später passiert das gleiche mit der dritten. Die Schichten bleiben aber bestehen, so sagt man. Die Wagenproduktion wird auf 125.000 Einheiten zurückfallen.
Übersetzt v. Luzieke
Quelle: http://www.hln.be/hlns/cache/det/art_478294.html?wt.bron=homeArt1
3-Schichten-Betrieb bis 2010 gerettet
Rainer Einenkel Betriebsratschef von Opel Bochum
Bei Opel sollen weitere 400 Leute gehen
Das Management kündigte dem Betriebsrat ein zweites Abfindungsprogramm im Herbst 2007 an. Dafür Schichten-Garantie.
Schon in diesem Herbst will Opel weitere 400 Mitarbeiter in Bochum mit Geld abfinden und dafür einen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand nehmen. Im Gegenzug soll dafür der 3-Schichten-Betrieb bis 2010 erhalten bleiben und Kurzarbeit oder die 4-Tage-Woche vermieden werden.
Ebenfalls im Herbst sollen die Bänder in der Produktion langsamer laufen, weil es weniger zu tun gibt. "Um neun Prozent soll die Produktion gesenkt werden," schildert Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel der WAZ die Lage.
Diese Entwicklung ist Gegenstand aktueller Verhandlungen in Rüsselsheim zwischen Betriebsräten und Firmenleitung. Noch sei zum erneuten Abfindungsprogramm das letzte Wort nicht gesprochen, sagt Einenkel, aber: "Das wäre der Bochumer Beitrag, damit wir keine Schicht verlieren."
Sorgen bereitet die sinkende Nachfrage nach dem Astra. Das neue Modell kommt erst 2010 und bis dahin, das war in Zyklen immer so, ist das aktuelle Modell in den letzten Jahren schwerer zu verkaufen.
Das treffe die Kollegen im Opelwerk Antwerpen besonders hart, bedauert Einenkel: "Die Belgier verlieren bis zum nächsten Jahr eine Schicht mit 2200 Arbeitsplätzen." Und ab 2010 sind in Belgien nur noch kleinere Modelle des Chevrolets geplant. Aber es gebe Zweifel, ob das den Standort Antwerpen sichere.
"Andere Betriebsräte fragen daher: Warum bleibt Bochum verschont?", schildert Einenkel aus den Verhandlungen. "Aber wir haben schon viel beigetragen und die Arbeitsplätze teuer erkauft."
Die Zusage, ab 2010 den neuen Astra und ab 2011 auch den neuen Zafira am Standort Bochum bauen zu können, ist verbürgt. Die Frage sei nur, wie viele Autos in Bochum dann gebaut werden. "Wir wollen einziger Zafira-Standort in Europa werden," nennt Einenkel ein Ziel.
05.06.2007 Von Rolf Hartmann
Quelle: WAZ-Online
Weitere Verunsicherung der Autokäufer
Werner H. Frey, 57, ist seit dem 1. Juli 2005 Vorstandsvorsitzender der Fiat Automobil AG. Zuvor war der Diplom-Wirtschaftsingenieur in leitenden Positionen bei Opel und Hyundai tätig.
CO2-Diskussion verunsichert die Käufer“
Der Chef der Fiat Automobil AG, Werner H. Frey, nahm im Interview mit Automobilwoche zur Situation auf dem deutschen Automobilmarkt Stellung und fordert von der Politik klare Rahmenbedingungen.
Herr Frey, der Automarkt in Deutschland kommt in diesem Jahr nicht in Fahrt. Was sind die Gründe?
Trotz der positiven wirtschaftlichen Rahmendaten ist die Autoindustrie einerseits mit dem negativen Effekt der Mehrwertsteuererhöhung konfrontiert, der 2006 für rund 100.000 zusätzliche Verkäufe sorgte. Seit Jahresbeginn sind die Verbraucher zudem durch die in den Medien nach wie vor dominante CO2-Diskussion verunsichert. Öffentlich geäußerte Überlegungen oder schon umgesetzte Fahrverbote in innerstädtischen Bereichen tun ein Übriges, um negative Effekte auf die Kaufentscheidung der Haushalte auszuüben.
Fiat hat verglichen mit den Wettbewerbern das geringste CO2-Problem. Müssten Sie nicht von der Debatte profitieren?
Generell haben wir mit unserer Volumenmarke Fiat aktuell eine hervorragende Ausgangsposition als Marke mit der geringsten Flottenemission. Andererseits hat die Marke Fiat – wie auch die meisten anderen Importeure – einen überdurchschnittlich hohen Anteil an privaten Zulassungen, der aktuell zu dem Minus in den Statistiken gegenüber dem Vorjahr führt.
Wie hat sich in den ersten Monaten des Jahres die private Nachfrage entwickelt?
Der Anteil der privaten Zulassungen ist in den ersten vier Monaten bundesweit um rund 27 Prozent zurückgegangen.
Bedeutet das, dass Ihre Transporter-Sparte diesen Einbruch nicht spürt?
Richtig, unsere Transportersparte erhöhte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in den ersten vier Monaten ihren Marktanteil im Segment um 1,3 Prozentpunkte auf nunmehr 12,4 Prozent, was rund 12.000 Zulassungen absolut entspricht. Mit unseren neuen Modellen Ducato und Scudo, die hervorragend im Markt aufgenommen wurden, konnten wir unsere Marktposition als Transporter-Importeur Nummer eins ausbauen.
Antworten Sie auf den „Streik“ der Privatkäufer mit attraktiveren Angeboten, oder ist die Incentive-Schraube schon überdreht?
Wir passen uns hier den Marktgegebenheiten an, wobei wir nicht jede Verrücktheit mitmachen werden. Es kommt bei Sonderaktionen auch nicht primär auf den berühmten letzten Cent an, den man billiger ist als der Wettbewerber, sondern vor allem darauf, wer die pfiffigeren Ideen und Konzepte hat. Und da waren wir in der jüngeren Vergangenheit ganz vorn dabei.
Wie wird sich der Markt in diesem Jahr entwickeln? Kann der Einbruch der ersten Monate noch aufgeholt werden?
Es ist bei der aktuellen Lage schwierig, Vorhersagen zu treffen, da der weitere Marktverlauf von vielen Einflussfaktoren abhängt, wie beispielsweise der Entwicklung der Kraftstoffpreise. Ich persönlich gehe von einem gegenüber dem Vorjahr leicht reduzierten Zulassungsniveau aus und erwarte rund 3,25 Millionen Einheiten.
Was müsste passieren, damit sich der Nachfrage-Knoten löst?
Hier sehe ich einen guten Ansatzpunkt für die Politik. Die Verbraucher benötigen für ihre Investitionsentscheidung eindeutige Rahmenbedingungen. So könnten beispielsweise klare und realistische, europaweit gültige Regelungen in Bezug auf die CO2-Problematik für mehr Planungssicherheit beim Autokauf sorgen.
Das Interview führten Guido Reinking und Werner Widmann.
Quelle: www.automobilwoch.de
Aktuelles von Opel Antwerpen
Opel Antwerpen. Die sozialistische Gewerkschaft ABVV hat am Freitagmorgen 2 Arbeiter wieder nach Hause geschickt.
Die sozialistische Gewerkschaft ABVV hat am Freitagmorgen 2 Arbeiter wieder nach Hause geschickt.
Die sozialistische Gewerkschaft ABVV hat am Freitagmorgen 2 Arbeiter wieder nach Hause geschickt, die auf Anfrage der Direktion vom Opel-Werk in Antwerpen im Werk arbeiten wollten.
In den vergangenen Tagen hatte die Direktion Freiwillige aufgerufen am Freitag den Rückstand im Opel-Werk in Antwerpen auf zu holen. Nachdem es zur Meinungsverschiedenheit mit der Gewerkschaft kam, wurde entschlossen, dass am Freitag nicht gearbeitet werden sollte.
Der ABVV, wollte auf „Nummer sicher gehen“ und platzierte am Werkstor Streikposten, um freiwillige Arbeiter nach Hause zu schicken. Tatsächlich erschienen 2 Arbeiter.
„Es kostete uns nicht viel Mühe sie zu überzeugen, wieder nach hause zu gehen“, sagte Rudi Kennes vom ABVV.
Aber, das bedeutet nicht dass freitags im Opel-Werk nicht gearbeitet wird. Etwa 30 Arbeiter aus dem Preßwerk arbeiten wohl, weil sie andere Urlaubsregelungen unterliegen. 19.05.2007
Übersetzt von der Site: http://new.cash.be/articles/index.jsp?siteID=13§ionID=1&articleID=91573
Irritationen um Opel-Fläche II
Langendreer/Werne - In verschiedenen Ausschüssen der Stadt ist in den letzten Monaten von Seiten der Verwaltung die Verkehrskonzeption "Infrastrukturband Langendreer/Werne" vorgestellt worden. Zu Irritationen, kritisiert die CDU-Ratsfrau Elke Janura, habe dabei die Aussage der Verwaltung geführt, die Flächen des Opel-Werkes II würden bis spätestens 2010/11 freigezogen sein.
Januras Hinweis im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, dass seitens der Firma Opel bisher dazu gar keine Angaben gemacht worden seien und solche Spekulationen zur Verunsicherung der Belegschaft führen könnten, hatte die Verwaltung allerdings als nicht zutreffen bezeichnet.
Licht ins Dunkel bringt inzwischen ein Schreiben des Opel-Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel. Nach Rücksprache mit dem Opel-Vorstand hat er Januras Einwände bestätigt und versichert, dass nur die Freiflächen der Adam Opel AG auf dem Werksgelände II zur Disposition stünden. TCM und Powertrain fielen nicht darunter.
Der Betriebsrat und die Geschäftsleitung, so Einenkel, unterstützten allerdings die Vermarktung der Freiflächen an andere Gewerbebetriebe. Die Clusterphilosophie stärke den gesamten Standort Bochum. Geprüft werde zurzeit noch, ob Bereiche der Achsenfertigung nach Werk I verlagert werden können. - stö
11. Mai 2007 | Quelle: Ruhrnachrichten
Streik in Antwerpen vermutlich beendet
Heute am 10. Mai 2007 gg. 14.30 h wurde das Endergebnis des Referendums der Beschäftigten aller Gewerkschaften in Antwerpen veröffentlicht.
Demnach stimmten
50,39 % für die Wiederaufnahme der Arbeit
49,37 % für die Fortführung des Streiks
0,11 % Enthaltungen und
0,13 % waren ungültig
Für die Fortsetzung des Streiks wären mehr als 66 % notwendig gewesen.
Die Arbeitsaufnahme erfolgt voraussichtlich in der Nacht von Sonntag auf Montag.
Der Streik im Opel-Werk Antwerpen geht trotz neuer Angebote der Konzernleitung für die belgische Fabrik vorläufig weiter. Erst am Donnerstag wollten die Arbeiter über ein Ende ihres Ausstandes abstimmen, teilten Arbeitnehmervertreter am Mittwoch (9.5.) mit.
Nach Angaben der Gewerkschaften fehlt es den Beschäftigten an Vertrauen in die Ankündigung der Direktion, wonach in Antwerpen als Ersatz für das Opel-Modell Astra vom Jahr 2010 an zwei neue Modelle gebaut werden sollen. Bis zum Jahresende soll bei Opel in Antwerpen knapp ein Drittel der 4.500 Arbeitsplätze wegfallen. Die Geschäftsleitung des Opel-Mutterkonzerns General Motors hatte am Dienstag versprochen, die Stellen sollten ohne Entlassungen abgebaut werden. Zugleich werde das Werk ab 2010 mit zwei neuen Modellen ausgelastet. Das Werk war Ende April bei der Entscheidung über die Produktion des neuen Astra-Modells leer ausgegangen, so dass die Schließung drohte. Der neue Astra wird unter anderem in Bochum gebaut.
Quelle: Auto-Motor-Sport
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Dunkle Wolken über GM BELGIUM - OPEL ANTWERPEN |
Die Bilder vom Streik bei Opel in Antwerpen stammen von der belgischen Gewerkschaft ABVV. Aktuelle Informationen über den Streik gibt es auf der Seite http://www.abvvopel.be/
Tarifergebnis soll in Hessen übernommen werden
Arbeitgeber und IG Metall verhandeln heute über die Übernahme des Pilotabschlusses in der Metall- und Elektroindustrie für die 410.000 Beschäftigten der Branche in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Sollten sich beide Seiten darauf verständigen, wäre die Mittelgruppe bundesweit der erste Bezirk, der das Ergebnis aus Baden-Württemberg übernimmt. Direkt nach der Einigung in Sindelfingen hatte IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild in Frankfurt angekündigt, es gebe hier "nur die Übernahme eins zu eins".
Am Freitag hatten sich in Baden-Württemberg Arbeitgeber und Gewerkschaft darauf geeinigt, dass die 800.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten von Juni an 4,1 Prozent mehr Geld bekommen. Nach zwölf Monaten gibt es eine weitere Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1,7 Prozent. Zudem wurde eine Einmalzahlung von 400 Euro für April und Mai 2007 vereinbart. Dieser Abschluss gilt als Vorbild für die übrigen Bezirke.
(Quelle: SWR)
Keine Produktion in antwerpen Die Opel Arbeiter im Antwerpener Werk streiken seit gestern Abend d. 14.06.2007 ab 21.30 Uhr meldete die Geschäftsleitung. „Es wird nicht produziert.
12 000 Metaller zum Warnstreik aufgerufen
IG Metall kündigt in 14 Bochumer Metall- und Elektrobetrieben Arbeitsniederlegungen an.
Vor dem Opel-Werk findet eine Kundgebung statt. Auch Solidarität mit streikenden Opelanern in Antwerpen
Die Streikwelle bei der Metall- und Elektroindustrie kommt am heutigen Donnerstag in Bochum an. Ulrike Kleinebrahm, 1. Bevollmächtigte der IG Metall, ruft für 12 Uhr in 14 Betrieben rund 12 000 Arbeitnehmer zu einem befristeten Warnstreik auf.
"Diese Stadt ist ein bedeutender Standort der Metall- und Elektroindustrie. Mit dieser Aktion wollen wir auch ein Signal nach Baden-Württemberg senden, wo derzeit verhandelt wird", so Kleinebrahm. Das derzeit noch vorliegende Arbeitgeberangebot von 2,5 Prozent sei angesichts der guten wirtschaftlichen Situation in der Branche auf gar keinen Fall diskutabel.
Jetzt gelte es, Druck auszuüben, um der Forderung von 6,5 Prozent Lohn-, Gehalts- und Ausbildungsvergütungserhöhung deutlichen Nachdruck zu verleihen. Traditionell wollte die Gewerkschaft keine Einzelheiten mitteilen, welche Betriebe konkret betroffen sein werden.
So viel steht jedoch fest, dass um 12 Uhr eine Kundgebung vor dem Tor 1 der Adam Opel GmbH (Opelring) vorgesehen ist. "Da wird es natürlich auch um unsere streikenden Kollegen im Werk Antwerpen gehen", so der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel. Er geht davon aus, dass die Produktion im Bochumer Werk am heutigen Donnerstag um 12 Uhr stillsteht. Dazu habe er aus den einzelnen Werksteilen schon ganz klare Aussagen erhalten.
Im Anschluss an die Kundgebung vor dem Opel-Werk ist ein Autokorso von dort zur Zentrale des Metall-Arbeitgeberverbandes in Bochum, Königsallee 67, vorgesehen. Der Verband vertritt die Interessen von rund 100 Mitgliedsunternehmen mit etwa 23 000 Beschäftigten im Mittleren Ruhrgebiet und im Vest Recklinghausen.
Von einem 2. Treffpunkt, dem Parkplatz an der Alleestraße neben der IG Metall-Zentrale (Jahrhunderthaus) geht es um 12.30 Uhr ebenfalls zum Arbeitgeberverband. Dort soll gegen 13.15 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfinden.
Copyright WAZ vom 02.05.2007
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Begeisternder Empfang für die Delegation aus Bochum in Antwerpen beim Streik |
Opel GBR-Vorsitzender Klaus Franz droht mit "Krieg"!
GM: Werksschließungen in Deutschland und Belgien?
Die geplante Kostenreduzierung bei der Produktion des neuen Opel Astra könnte laut Betriebsratschef Klaus Franz Arbeitsplätze in den GM-Werken in Bochum und Antwerpen gefährden. Im Falle von Werksschließungen in Europa droht er mit "Krieg".
Oberpfaffenhofen/München. Die geplante Kostenreduktion bei General Motors (GM) bedroht möglicherweise Arbeitsplätze in Deutschland und Belgien. Die GM-Werke in Bochum und Antwerpen sind besonders gefährdet, sagte der Opel-Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz der Fachzeitschrift Automotive News Europe (ANE). „Sollte es zu einer Werksschließung in Europa kommen, gibt es Krieg“ sagte Franz gegenüber ANE.
GM plant eine Kostenreduzierung bei der Produktion des neuen Opel Astra. Zwar macht das Mittelklassefahrzeug ein Viertel des GM-Europa-Volumens aus, aber die Verantwortlichen rechnen mit weniger Nachfrage und daher weniger Kapazitäten als ursprünglich geplant. Franz sagte, Gewerkschaften und GM-Management wollen das Thema noch in diesem Monat beraten.
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Opel Betriebsratschef Rainer Einenkel
Opel Betriebsratschef Rainer Einenkel Er ist in großer Sorge wegen einer möglichen Schließung des Werkes II in Bochum.
"Großer Trumpf, dass ihr euch nicht spalten lasst"
01.03.07 - In einer Solidaritätserklärung des Betriebsrats-Vorsitzenden von Opel Bochum, Reiner Einenkel, an die Airbus-Kollegen heißt es:
Solidaritätserklärung an die streikenden Kollegen von EADS in Varel, Nordenham und Laupheim sowie in Toulouse / Frankreich
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir haben von Eurer Entscheidung erfahren, gegen die Vernichtung von 10.000 Arbeitsplätzen durch den Vorstand von EADS den Kampf aufzunehmen. Wir beglückwünschen Euch zu diesem Schritt und überbringen Euch hiermit die Solidarität der ganzen Belegschaft, des Vertrauenskörpers und des Betriebsrates der IGM bei Opel in Bochum! Was von Managern und Politikern als "ausgewogene Sanierungspläne" bezeichnet wird, bedeutet für Tausende Familien in Deutschland und Frankreich Arbeitslosigkeit und den Verlust der existentiellen Grundlage. Das können wir als Arbeiter und Gewerkschafter niemals hinnehmen.
Wir haben im Oktober 2004 in einem einwöchigen Kampf gegen die Vernichtung von Tausenden Arbeitsplätzen bei GM / Opel und die drohende Schließung unseres Werkes die wichtige Erfahrung gemacht, dass mit der Solidarität der Arbeiter und der Bevölkerung ein Kampf erfolgreich geführt werden kann. Bei einem internationalen Aktionstag aller GM-Werke in Europa mit Zehntausenden Teilnehmern haben wir gespürt, dass wir nicht alleine stehen.
Es ist Euer großer Trumpf, dass Ihr den Kampf vorn vorneherein nicht nur an einem Standort führt und Euch nicht spalten lasst in verschiedene Werke oder in deutsche und französische Kollegen. Diese Einheit ist Eure Stärke! Wir wünschen Euch viel Erfolg und versprechen Euch, unsere Belegschaft darüber zu informieren und die Solidarität weiter zu organisieren!
Euer Kampf ist auch unser Kampf!
Für die Belegschaft, den Vertrauenskörper und Betriebsrat bei Opel in Bochum,
Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender
Auch der Opel-Sitz in Rüsselsheim - hier die Vectra-Produktion - wird eine Allianz zwischen General Motors und Chrysler voraussichtlich zu spüren bekommen. Foto: dpa
Allianz von GM und Chrysler?
Opel-Betriebsratschef Franz warnt vor drastischen Konsequenzen
Vom 19.02.2007
DETROIT/RÜSSELSHEIM Steuern die beiden US-Autohersteller General Motors (GM) und Chrysler auf eine weitreichende Kooperation zu? Entsprechende Berichte und Hinweise häufen sich. Opel-Betriebsratschef Klaus Franz warnt vor einer Allianz und sieht viele Jobs in Gefahr.
Die mächtigen Investmentbanker, so heißt es, diskutierten nicht mehr das Ob, sondern bereits das Wie der Chrysler-Abspaltung von Daimler - Komplettverkauf, weitreichende Partnerschaft mit einem anderen Konzern oder Börsengang. Als ein Interessent wird in Branchenkreisen immer wieder GM genannt, die US-Mutter des Rüsselsheimer Autobauers Opel. Auf Grund der hohen Schulden - beide Firmen schreiben Milliardenverluste - und der großen Überschneidungen in der Modellpalette wird eine Komplettübernahme zwar für unwahrscheinlich gehalten. Wall Street Journal und Automotive News Europe berichten jedoch, dass mindestens eine Kooperation beim Bau großer Geländewagen geplant sei. Laut Süddeutscher Zeitung gehen die Sondierungsgespräche aber noch viel weiter: Geprüft werde eine Allianz á la Renault-Nissan. Und die käme einem Zusammenschluss nahe: Bei Entwicklung, Produktion und Vertrieb handeln die beiden Firmen wie ein Unternehmen. Sollten GM und Chrysler eine solche Partnerschaft eingehen, käme das in den Augen von Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz einem "Desaster" gleich. "GM würde sich enorme Überkapazitäten ans Bein binden, was viele Arbeitsplätze kosten würde", sagte Franz. Und das gelte nicht nur für die GM-Werke in den USA, sondern auch für den Opel-Sitz in Rüsselsheim. Hier sieht Franz vor allem im 6 500 Mitarbeiter (inklusive Powertrain) zählenden Entwicklungszentrum Stellen bedroht. "Wenn ein kompletter Entwicklungsbereich dazu kommt, wird das auch das Rüsselsheimer Entwicklungszentrum, das die weltweite Verantwortung für die Kompakt- und Mittelklasse von GM hat, zu spüren bekommen."
Eine Allianz würde GM nach Ansicht von Franz auch unternehmerisch hart treffen. Außer hohen Kosten habe der Konzern nicht viel zu erwarten. Beide Firmen litten in den USA an der gleichen Krankheit: Zu viele Sprit fressende Geländewagen, die sich immer schwerer verkaufen ließen. "Wir sind wieder auf dem Weg nach vorne. Gerade jetzt, auch mit Blick auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes, muss jeder Dollar in die Produktentwicklung gesteckt werden", sagte Franz und verwies auf die gescheiterte Partnerschaft mit Fiat, die GM viel Geld gekostet habe. "Ich hoffe, der Konzern hat daraus gelernt."
Quelle: http://www.wormser-zeitung.de/wirtschaft/objekt.php3?artikel_id=2717717
"Zwei Fußkranke ergeben noch keinen Marathon-Läufer", sagte der Opel-Betriebsratsvorsitzende.
"Chrysler-Kauf ein Desaster für Opel"
Rüsselsheim/Detroit. Eine Übernahme von Chrysler durch den US-Autobauer General Motors (GM) wäre nach Einschätzung des Opel-Betriebsrats für die deutsche GM-Tochter ein "absolutes Desaster".
"Eine Fusion ist das Schlechteste, was wir uns wünschen. Sie hätte womöglich schlimme Folgen für die Arbeitsplätze und Produktentwicklung bei Opel", sagte Klaus Franz, der als Betriebsratsvorsitzender auch im Rüsselsheimer Aufsichtsrat sitzt, am Wochenende. Franz reagierte damit auf Berichte, wonach DaimlerChrysler erwägt, seine verlustreiche US-Tochter an GM zu verkaufen. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" ist eine Kooperation zwischen GM und Chrysler aber wahrscheinlicher als eine Komplettübernahme.
Franz äußerte die Hoffnung, dass GM aus der gescheiterten Allianz mit Fiat vor rund sieben Jahren gelernt habe. "Zwei Fußkranke ergeben noch keinen Marathon-Läufer", sagte der Opel-Betriebsratsvorsitzende. Chrysler habe ebenso wie GM enorme Überkapazitäten und Probleme mit dem Produktprogramm. Bei einem Zusammenschluss würden sich diese Probleme nur vergrößern. Außerdem sei dann zu befürchten, dass Gelder zur Sanierung in die USA verschoben würden, die bei Opel für die Entwicklung Benzin sparender Autos gebraucht würden.
Chrysler ist angeblich bereits seit einem halben Jahr im Gespräch mit dem Konkurrenten GM über eine strategische Partnerschaft. Dazu zählt etwa der Bau eines gemeinsamen Geländewagens auf Basis des "Cherokee" von GM, der den Benzin fressenden "Jeep" von Chrysler ablösen könnte. Außerdem habe Chrysler Interesse an den Kleinwagen von GM Daewoo in Südkorea.
Viele Beobachter in den USA sind wegen der weitgehenden Überschneidung der Produktpaletten von Chrysler und GM in Nordamerika im Hinblick auf eine komplette Übernahme sehr skeptisch. GM würde durch einen Chrysler-Kauf zudem von seinen eigenen Restrukturierungsplänen zur Sanierung des schwachen nordamerikanischen Geschäfts abgelenkt. Außerdem habe Chrysler ebenso wie General Motors gewaltige Krankenversicherungs- und Betriebsrentenverpflichtungen. Chrysler- Allianzen mit anderen Autoherstellern halten viele Experten für wahrscheinlicher - sie würden Ersparnisse bei der Entwicklung und Fertigung von Autos bringen.
GM hat einen US-Automarktanteil von 24,3 Prozent und Chrysler von 13 Prozent. Falls GM Chrysler kaufen und alle Operationen behalten sollte, würde GM wieder einen Automarktanteil von etwas mehr als einem Drittel erhalten, schrieb die "New York Times" am Wochenende. Mit einem Chrysler-Kauf könne GM leicht die Herausforderung von Toyota abwehren. Toyota habe mit einem Marktanteil von 15,4 Prozent Chrysler im vergangenen Jahr als drittgrößten Mitspieler im amerikanischen Markt überholt. Toyota sei auf dem Weg Ford vom zweiten Platz zu verdrängen. Toyota baue Fabriken, während Ford sie im Rahmen seines Restrukturierungsplans schließe. Und Toyota denkt inzwischen laut darüber nach, General Motors von seinem angestammten Platz als größter Autokonzern der Welt zu verdrängen.
18.02.2007 WR-Nachrichtendienste
Entscheidung zum Astra kommt früher als erwartet
Bochumer Opel-Werk geht in „heiße Phase“
Von Rolf Hartmann
Bochum. Bereits im März und damit sechs Monate früher als geplant beginnen bei Opel/General Motors die Verhandlungen um die Vergabe der neuen Astra Produktion ab 2010. Rainer Einenkel, Betriebsratschef der Bochumer Opelwerke, rechnet mit einer Entscheidung noch in diesem Frühjahr. Außer Bochum bewerben sich die Standorte von General Motors (GM) in Antwerpen (Belgien), Ellesmere Port (England), Gliwice (Polen) und Trollhättan (Schweden) um den Zuschlag.
„Im März beginnen wir“, hatte Carl-Peter Forster, Europa-Chef von GM, bei einem Treffen in Zürich den Betriebsratschefs der fünf Standorte zugesichert. „In drei Wochen gehen wir in die heiße Phase“, sagte Einenkel dazu. „Damit beginnen ohne Zweifel die schwierigsten Gespräche in der Geschichte von GM-Europa und des Bochumer Opel-Werks. Alle an den Verhandlungen beteiligten Werke brauchen den neuen Astra zum Überleben.“
An den fünf Standorten können 1,1 Millionen Autos gebaut werden. GM plane jedoch ab 2010 nur eine Produktion von 700.000 bis 750.000 neuen Astras. Dies bedeute eine „akute Gefahr für ein bis zwei Standorte, aber ich glaube, dass wir in Bochum sehr gute Chancen haben“, betont Einenkel.
Copyright WAZ-Online v. 13.02.2007
Auszubildende lassen Prunkstück neu entstehen
Ausstellung des aufwändig restaurierten Flugmotors von 1916 im Opel-Forum
Rüsselsheim. Die Geschichte des technischen Fortschritts ist eng mit der Geschichte von Opel verbunden. Ob Fahrräder oder Autos – immer war das Rüsselsheimer Unternehmen vorne mit dabei. Was viele vergessen haben: Auch Flugmotoren gehörten zeitweilig zum Produktionsprogramm. Vor fast 100 Jahren bewegte sich Opel mit dem Bau solcher Triebwerke auf neuem Terrain. 1916 fertigten die Rüsselsheimer in Lizenz den Argus-Sechszylinder Typ „A.S. III. O.“ – der unter anderem in den Doppeldecker Hawa CL IIIa eingebaut wurde. Frisch restauriert kann das Antriebsaggregat von damals nun wieder in Augenschein genommen werden. Ab dem 20. Februar 2007 wird es werktags zwischen 7.30 und 18 Uhr im Rüsselsheimer Opel-Forum zu sehen sein.
Die guten Beziehungen zur Familie des luftfahrtbegeisterten Großherzogs von Hessen brachten Opel 1911 den Auftrag zur Herstellung des ersten Flugmotors ein. Nur wenige Jahre später baute das Unternehmen den 200 PS starken, 314 Kilogramm schweren „A.S. III. O.“, wobei A.S. für Argus und O. für Opel steht. Sechs Zylinder brachten das Triebwerk auf 1.470 Umdrehungen pro Minute und der aus fein gemasertem Holz nachgebaute Propeller, mit rund 2,5 Metern Länge, verlieh dem Triebwerk ein imposantes Aussehen. Insgesamt werden mehr als 6.000 Flugmotoren in den Rüsselsheimer Werkshallen gebaut.
Um aus der schon im Werksbesitz befindlichen unansehnlichen Technikruine wieder das blitzende Prunkstück von damals zu machen, war harte Arbeit nötig. In vielen Einzelschritten zerlegten die Azubis der Technischen Berufsausbildung der Adam Opel GmbH den Motor in seine Einzelteile, reinigten und schliffen sie und bauten Teile wie zum Beispiel die Zündkerzen nach. Im Anschluss wurden sämtliche Teile poliert, lackiert und zum Teil verzinkt – für die Auszubildenden in rund 1.400 Arbeitsstunden die Gelegenheit, Technikgeschichte hautnah zu erleben .
KONTAKT:
Heinz H. Zettl
Telefon 06142-7-75470
Opel-Werk in Rüsselsheim steht aber nicht zur Disposition
GM schließt möglicherweise noch ein Werk in Europa
Die Schließung einer weiteren europäischen Produktionsstätte des US-Autobauers General Motors (GM) ist noch nicht vom Tisch. Maßgeblich für eine solche Entscheidung sei, wie sich das Geschäft entwickle, sagte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe).
Die Schließung einer weiteren europäischen Produktionsstätte des US-Autobauers General Motors (GM) ist noch nicht vom Tisch. Maßgeblich für eine solche Entscheidung sei, wie sich das Geschäft entwickle, sagte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe). «Nur im Extremfall» werde aber ein Standort aufgegeben. Vieles hänge davon ab, wie die globalen Fertigungsaufträge von GM künftig verteilt würden - «und da hat Europa große Chancen».
Das Stammwerk der GM-Tochter Opel in Rüsselsheim steht laut Forster «auf keinen Fall» zur Disposition. Dort sei seit 2005 die weltweite Entwicklung von GM für die Kompakt- und Mittelklasse angesiedelt. «Ohne angrenzende Produktion macht das wenig Sinn», sagte der GM-Manager.
Die Fertigung am Opel-Stammsitz ist dem Blatt zufolge derzeit nur zwischen 60 und 70 Prozent ausgelastet.
(Quelle:PRinside) http://www.pr-inside.com/de/gm-schliesst-moeglicherweise-werk-in-r46111.htm
Prozess LAG Hamm vom 25.01.07 Richard K. / Adam Opel GmbH
Richard Kaczorowski mit seinen Freunden. von links: Werner Günther, Richard Kaczorowski, Horst Müller und Rechtsanwalt Peter Weispfennig
Sorry, das ich Heute erst berichte !
Hätte ich gestern schon berichtet, wäre ich heute bestimmt im Knast !!! Musste erst mal eine Nacht darüber schlafen und mich wieder beruhigen.
Was war geschehen? Zum Prozess vom Richard waren 4 Zeugen geladen, Richard`s ehemaliger Anwalt, RA-Dr. Grote, die beiden ehrenamtlichen Richter von Richard`s letzter Verhandlung und Herr Eising von der Personalabteilung von Opel. Erster Schock: die beiden als Zeugen geladenen ehrenamtlichen Richter waren auch in dieser Verhandlung als ehrenamtliche Richter an der Seite der Richterin ! (anscheinend ist das wohl gesetzlich legal, für mich und alle anderen Prozessbeobachter allerdings nicht nachvollziehbar)
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Opel: Freischichten für das Stammwerk in Rüsselsheim
Freischichten und verstärkte We


























